Renegade-Alarm in Grohnde
Was passiert mit einem Reaktorgebäude, wenn eine vollgetankte Passagiermaschine in ein Atomkraftwerk stürzt?
Was passiert mit einem Reaktorgebäude, wenn eine vollgetankte Passagiermaschine in ein Atomkraftwerk stürzt?
Der Schweizer Onkologe Dr. med. Claudio Knüsli konnte nachweisen, dass auch sehr geringe Strahlungswerte gesundheitliche Folgen haben. Der IPPNW fordert eine Neubewertung des Risikos zum Beispiel durch AKW-Bauschutt.
Das Störfall-AKW Fessenheim soll Ende des Jahres endlich abgeschaltet werden. Alle anderen Meiler in Frankreich sollen noch mindestens 20 Jahre in Betrieb bleiben. Ein Spiel mit dem Feuer: Im grenznahen Atomkraftwerk Cattenom hat es vor wenigen Tagen eine Notabschaltung gegeben.
Deutschland steigt aus der Atomenergie aus, das ist Gesetz. Doch in Karlsruhe wird kräftig an deren Weiterentwicklung gearbeitet.
Der Betreiber des ältesten französischen Atomkraftwerks wird erstmals konkret: Fessenheim soll zum Jahreswechsel 2018/2019 endlich abgeschaltet werden.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz warnt davor, dass es bei einem schweren Reaktorunfall zu Engpässen bei der Versorgung der Bevölkerung kommen wird. Was nach dem Eingeständnis aber fehlt, ist die richtige Konsequenz.
Es wird immer mysteriöser um den möglichen Atomunfall in Russland, der von offizieller Stelle weiterhin bestritten wird: Die höchste Radioaktivität wurde in der Region um die berüchtigte Atomanlage Majak gemessen. Auf Satellitenfotos sind dort Veränderungen sichtbar. Nun hat Frankreich in aus Russland importierten Pilzen erhöhte Werte von Cäsium festgestellt.
Die Behörden rund um das Atomkraftwerk Gundremmingen haben einen schweren Störfall simuliert - und sind mit dem Ablauf zufrieden. Ganz anders AtomkraftgegnerInnen: Die Szenarien seien unrealistisch und die geplanten Maßnahmen würden nicht funktionieren um die Bevölkerung zu schützen.
Für die Menschen in Europa bestehe keine Gefahr, der Ursprungsort des Rutheniums-106 hätte aber „großräumig evakuiert“ werden müssen, berichten jetzt Fachleute zu den erhöhten Strahlungsmessungen von Anfang Oktober. Parallel dazu meldeten in den vergangenen Tagen einige Atomanlagen Störfällen.
Das niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde muss wegen eines Störfalls eine unplanmäßige Zwangspause einlegen.