Mit einem Durchschnittsalter von 42,2 Jahren stellt die Schweiz den ältesten AKW-Park der Welt. Derzeit stehen die beiden Reaktoren mit der längsten Laufzeit still, was sich in Kürze ändern soll. Doch die Politik hat eine Idee zur endgültigen Stilllegung von Beznau-1 aufgegriffen.
Noch vor Baubeginn von Tihange-2 waren die riskanten Risse in Teilen der Reaktorhülle bekannt. Unterdessen haben zehntausende Menschen in der von einem möglichen GAU betroffenen Region um Aachen Jodtabletten beantragt.
Nachdem vor 16 Jahren zwei Passagierflugzeuge in die New Yorker Twin-Towers flogen, entbrannte die Diskussion um die Terrorsicherheit der deutschen Atomanlagen. Es wurden Nachrüstungen gefordert. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) forderte im April 2011 die Betreiber der Atommüll-Zwischenlagern auf, Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit einzuleiten. Anfang 2012 verkündete das Bundesumweltministerium: …
Die Stabilität der belgischen Reaktorbehälter von Tihange-2 und Doel-3 ist zu schwach für einen Weiterbetrieb, warnen Universitätsforscher in einer neuen Studie.
Beim Betrieb von Atomanlagen steht Sicherheit an erster Stelle, sagen Behörden und Betreiber. Doch was für Besucher*innen gilt, wurde bei einigen AKW-Mitarbeiter*innen nicht durchgeführt: eine Zuverlässigkeitsüberprüfung mit Datenabfragen bei den Sicherheitsbehörden.
Unter anderem im Münsterland werden derzeit Jod-Tabletten verteilt, die als Vorsorgemaßnahme gegen schwere Unfälle in den nahen Atomkraftwerken dienen sollen. Lokale Atomkraftgegner*innen warnen: Diese Tabletten schützen nicht vor Krebs.
Am 19. Februar 2017 erreicht die Atomaufsicht in Schleswig-Holstein eine Meldung aus dem AKW Brokdorf mit dem Vermerk „EILT“: Eon/PreussenElektra hat bei der jährlichen Revision des Meilers ungewöhnlich dicke Oxidablagerungen – sprich: Korrosion – an mehreren Brennstäben festgestellt. Das ist aus Sicherheitsgründen nicht zulässig – und ein Hinweis darauf, dass …
Zweimal hat es in wenigen Tagen im grenznahen, französischen Atomkraftwerk Cattenom gebrannt. Kontrolleure fanden in zwei Räumen „Pfützen“ mit unbekannten Inhalten und Warnschilder vor hoher Strahlung. Kritiker*innen sprechen von „besorgniserregenden Zuständen“ im Kraftwerk.
In im Süden laufen Atomkraftgegner*innen zur Zeit Sturm gegen die Wiederinbetriebnahme des schweizer Atomkraftwerk Leibstadt. Trotz nicht geklärter Korrosionsprobleme im Reaktorkern soll das Kraftwerk wieder in Betrieb genommen werden.
Vergangene Woche meldete das niedersächische Atomkraftwerk Grohnde den Ausfall eines sicherheitsrelevanten Bauteils. Atomkraftgegner*innen kritisieren, die Atomaufsicht hätte wegen damit zusammenhängender Auswirkungen die Abschaltung anordnen müssen. Doch das Kraftwerk befindet sich weiter im Betrieb.