Pressemitteilungen
Eon: Keine Dividende für Zechpreller!
Für die Lagerung seines Atommülls hat Eon angeblich kein Geld – da sollen die SteuerzahlerInnen einspringen. An seine Aktionäre aber schüttet er allein in diesem Jahr 1 Milliarde Euro Dividende aus. Das ist nichts anderes als Zechprellerei zu Lasten der Allgemeinheit.
AKW Brokdorf, Grohnde, Emsland abschalten statt Windkraft-Ausbau deckeln
Der einfachste und schnellste Weg zur Entlastung der Stromnetze wäre, die drei norddeutschen AKW Brokdorf, Emsland und Grohnde sofort abzuschalten. Es ist vor allem ihr Strom, der die vorhandenen Stromleitungen nach Süden verstopft.
Regierungs-Beschluss zur Atom-Haftung greift zu kurz
Der Beschluss der Bundesregierung zur Atom-Nachhaftung greift zu kurz. Lediglich für die Einzahlung von 23,3 Milliarden Euro in den geplanten öffentlich-rechtlichen Fonds sollen auch Unternehmens-Abspaltungen weiter haften.
AKW Philippsburg: Wie viele Schrauben sind noch locker?
Dass Umweltminister Untersteller die Wiederinbetriebnahme des Reaktors genehmigt, bevor die Fehlerursache gefunden ist, zeugt nicht von hohem Sicherheitsbewusstsein. Die Frage drängt sich auf, ob möglicherweise auch andere Bauteile des Reaktors Mängel aufweisen, ohne dass EnBW dies bemerkt.
Schrauben locker im AKW Philippsburg
EnBW will Reaktor hochfahren, obwohl ungeklärt ist, warum eine Vielzahl von Schrauben an den Notstromaggregaten locker waren. Meldung als systematischer Fehler bis heute unterblieben. Umweltministerium darf Wiederinbetriebnahme des Reaktors nicht genehmigen
Deutschland muss Atompläne der EU stoppen
Wer Unabhängigkeit von Gaslieferungen und Klimaschutz will, der sollte den Ausbau der Erneuerbaren Energien stärker fördern und nicht weiter Milliarden in eine Hochrisikotechnologie stecken.
Streit um Gorleben in der Atommüll-Kommission
Eine Debatte um Gorleben hätte an den Anfang der Atommüll-Kommission gehört. Jetzt zeigt sich, dass der immer wieder beschworene Konsens so überhaupt nicht existiert - und sich auch nicht erzwingen lässt. Die Aufgabenstellung der Kommission beinhaltet im übrigen, Entscheidungen aus der Vergangenheit und auch die Regelungen des Endlagersuchgesetzes in Frage zu stellen und neu zu diskutieren.
Atommüll-Kommission: Ein gescheiterter Neustart
Die Atommüll-Kommission des Bundestages will in den kommenden Tagen bei einer sogenannten „Konsultation Endlagerbericht im Entwurf“ Teile ihres Berichtes zur öffentlichen Diskussion stellen. Doch 70 Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen aus der ganzen Bundesrepublik erklären im Vorfeld, dass sie sich an dieser Veranstaltung nicht beteiligen werden.
Geplanter Atommüll-Fonds deckt maximal die Hälfte der Atommüll-Kosten
Der sogenannte Risikoaufschlag von 6 Milliarden Euro ist vor allem ein großes Risiko für die SteuerzahlerInnen. Die Kosten für Transport und Lagerung des Atommülls, die der geplante Fonds übernehmen soll, werden sich nach den Berechnungen des ‚Stresstests‘ im Auftrag des Wirtschaftsministeriums auf mehr als 120 Milliarden Euro summieren.
Billige Ablasszahlung für Atom-Konzerne
Berlin, 27. April 2016 – Mit Atommüll-Fässern und Bannern protestieren AtomkraftgegnerInnen heute vor dem Wirtschaftsministerium in Berlin gegen den Vorschlag der Atom-Finanzkommission (KFK), die AKW-Betreiber aus der Haftung für den größten Teil der Atommüll-Kosten zu entlassen. Mehr als 135.000 Menschen fordern mit ihnen: „Keine halben Sachen – volle Haftung für Atom-Konzerne“.