Damit die unkalkulierbaren Kosten der langfristigen Lagerung des Atommülls am Ende nicht an den SteuerzahlerInnen hängen bleiben, müssen die AKW-Betreiber jetzt dafür in Haftung genommen werden: Sie müssen mindestens doppelt so viel Geld wie bisher veranschlagt in den geplanten Atommüll-Fonds einzahlen. Darüber hinaus muss eine Nachschusspflicht der Konzerne impliziert werden.
Pressemitteilungen
Atommüll-Kosten: Ratenzahlung nur gegen schnelleres Abschalten der AKW
Eine Ratenzahlung der Atom-Konzerne an den Fonds ist nur denkbar, wenn diese die weitere Produktion von Atommüll stoppen. Der von der Kommission aktuell diskutierte "Risikoaufschlag" ist viel zu niedrig. Wirtschaftsminister Gabriel muß das Nachhaftungsgesetz dringend verschärfen und endlich in den Bundestag bringen.
Philippsburg und Biblis nur Spitze des Eisbergs
Je älter die Atomkraftwerke werden und je mehr deren Betreiber aufgrund ihrer schlechten wirtschaftlichen Lage sparen müssen, um so riskanter wird der Weiterbetrieb. Wir sollten die AKW jetzt abschalten und nicht erst 2022.
Atommüll-Kosten: Kinder müssen für ihre Eltern haften!
Atom-Finanz-Kommission (KFK) und Wirtschaftsministerium müssen die unbegrenzte Haftung der Atomkonzerne für die Atom-Folge-Kosten festschreiben – und zugleich verhindern, dass ein Konzern nach dem anderen seine Haftungsmasse verkleinert.
Schadensersatz für AKW-Betrieb, nicht für AKW-Stilllegung!
In Karlsruhe verhandeln heute die Atomkonzerne gegen die Bundesregierung vor dem obersten Verfassungsgericht. AtomkraftgegnerInnen protestierten gegen ihre Forderung, für den Atomausstieg rund 20 Milliarden Euro Entschädigung kassieren zu wollen.
Merkels 5-Milliarden-Euro-Geschenk für Atomkraftwerke
Anlässlich des fünften Jahrestages der Atomkatastrophe in Fukushima fordern AktivistInnen bundesweit die sofortige Abschaltung der noch laufenden acht Atommeiler. Zugleich fordern Sie die Beibehaltung der Brennelemente-Steuer für AKW. Derzeit plant die Bundesregierung, die Steuer Ende 2016 abzuschaffen.
Fukushima-Mahnwachen in mehr als 200 Städten
Zum 5. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima haben AtomkraftgegnerInnen in mehr als 200 Städten Mahnwachen organisiert. Sie fordern die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland.
Atommüll-Kosten: Ratenzahlung für RWE
Die heute veröffentlichten desaströsen Bilanzzahlen von RWE bestätigen einmal mehr die Vermutung der Finanzexperten: Die bisherigen Rückstellungen werden maximal die Hälfte der tatsächlich zu erwartenden Kosten für die Atommüll-Lagerung decken. Umso mehr muss die Kommission darauf achten, Risiken für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu vermeiden.
Atommüllkosten: Grüne dürfen AKW-Betreibern nicht auf den Leim gehen
Die Atom-Finanz-Kommission (KFK) darf sich deshalb von den Wehklagen der AKW-Betreiber nicht unter Druck setzen lassen. Sie muss vielmehr dafür Sorge tragen, dass auch künftige Gewinne der Atomkonzerne für Kostensteigerungen bei der Atommülllagerung herangezogen werden.
Dividenden-Stopp für Atom-Konzerne!
Der Entwurf der Atom-Finanz-Kommission (KFK) bricht in weiten Teilen mit dem versprochenen VerursacherInnen-Prinzip und bürdet stattdessen der Allgemeinheit ohne jede Gegenleistung milliardenschwere Risiken auf - eine Stellungnahme.