Pressemitteilungen
Umfrage zu Atommüll-Kommission: Atomkritiker genießen größter Vertrauen
Laut Emnid-Umfrage vertrauen 76 Prozent atomkritischen Wissenschaftlern, 72 Prozent den Umweltverbänden, 20 Prozent der Wirtschaft und 17 Prozent der Politik: Diejenigen, die das Endlagersuchgesetz und die Zusammensetzung der Atommüll-Kommission kritisieren, genießen höchstes Vertrauen. Die Politik muss endlich auf die Umweltverbände zugehen und deren Bedenken zum Gesetzes und zur Kommission ernst nehmen.
Atom-Katastrophenschutz: Besser wäre Abschalten
Heute und morgen erinnern Atomkraftgegner in 220 Städten bundesweit mit Mahnwachen an die Opfer von Tsunami und Reaktorkatastrophe in Japan. erinnern und gegen den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke bis 2022 demonstrieren. Wenn die Strahlenschutzkommission zu dem Ergebnis kommt, dass die Auswirkungen eines Super-GAU in Deutschland noch schlimmer sind, als bisher angenommen, dann muss die Konsequenz daraus sein, die Atomkraftwerke schneller abzuschalten.
AKW Grafenrheinfeld schon heute überflüssig
Weder das AKW Grafenrheinfeld noch die „Thüringer Strombrücke“ noch der Neubau eines Gaskraftwerks sind für eine sichere Stromversorgung nötig. Das AKW ist eine Gefahr für die ganze Region und muss besser heute als morgen stillgelegt werden. Andere Behauptungen führen in die Irre.
Bundesweit Anti-Atom-Proteste zum Fukushima-Jahrestag
Zum dritten Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima gehen Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner bundesweit auf die Straße. In über 160 Städten sind Demonstrationen und Mahnwachen angemeldet. Sie alle fordern die Atomkraftwerke schon jetzt und nicht erst 2022 abzuschalten.
Umfrage: Menschen in Bayern wollen Aus für AKW Grafenrheinfeld
Nur 26 Prozent der bayerischen Bevölkerung wollen das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld bei Schweinfurt über das Jahr 2015 hinaus laufen lassen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. Ebenfalls 26 Prozent wollen das AKW sofort abschalten. 41 Prozent sind dafür, den Reaktor wie im Atomgesetz vorgesehen Ende 2015 vom Netz zu nehmen.
Atommüll-Kommission: Liste der acht "Wissenschaftler"
.ausgestrahlt veröffentlicht die Liste der acht Personen, auf die sich bereits im Sommer 2013 Union, SPD und Grüne geeinigt haben, damit diese die Plätze der Wissenschaftler in der Atommüll-Kommission einnehmen. Die Parteien haben es bisher vermieden, diese Liste öffentlich zu machen. Mit dieser Zusammensetzung steht das Ergebnis der Kommission quasi schon vorher fest, denn es handelt sich keineswegs immer um Unabhängige oder Wissenschaftler. Die Liste muss überarbeitet werden.
Atommüll: Mit Heinen-Esser den Bock zum Gärtner machen
Die CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser wäre keine unabhängige und überparteiliche Vorsitzende der Atommüll-Kommission. Aus der Sicht von .ausgestrahlt wird es immer schwerer die Kommission als ehrlichen Neustart in der Endlager-Suche ernst zu nehmen.
Atommüll: 26 Castoren nur Spitze des Eisbergs
Bis 2022, wenn die letzten sechs AKW vom Netz gehen sollen, werden insgesamt noch hochradioaktive Stoffe für weitere 165 Castor-Behälter produziert. Die 26 Castoren, um die es heute geht, sind nur die Spitze des Eisbergs. Die weitaus größeren Probleme blenden Bund und Länder aus. Es gibt bundesweit keine geeignete und sichere Möglichkeit, die Castoren aus Großbritannien und Frankreich, aber auch die aus den deutschen AKW, zu lagern.
Atommüll: Politik sollte mit Umweltverbänden reden, nicht über sie
Seit Dezember liegt den Bundestagsfraktionen und dem Umweltministerium ein Brief der Umweltverbände vor, in dem sie erklären, dass sie unter den derzeitigen Bedingungen die Plätze in der Kommission nicht einnehmen werden, aber gesprächsbereit sind. Dass dieses Angebot ignoriert wird, stärkt nicht gerade das Vertrauen in einen ehrlichen Prozess in Sachen Atommüll.
„Spiegel“-Ente zur Atommüll-Kommission
Der Meldung, dass die Umweltverbände die Endlager-Suche verzögern wollen, widerspricht .ausgestrahlt - Die Anti-Atom-Bewegung ist bereit sich konstruktiv einzubringen und ein sinnvolles Verfahren zu entwickeln, will sich aber nicht von der Politik über den Tisch ziehen lassen.