Pressemitteilungen
RWE bleibt echte Atomwende im Inland schuldig
RWE hat auf Druck der Ratingagenturen eingesehen, dass mit dem Neubau von Atomkraftwerken unabsehbare finanzielle Risiken verbunden sind. Doch bevor wir uns darüber richtig freuen können, muss RWE auch im Inland einen Kurswechsel in seiner Atompolitik vollziehen.
Atomkraftgegner: "Schädlich sind die laufenden AKW"
Es ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten, dass die AKW-Betreiber, die die Gesellschaft unfassbaren Risiken aussetzen, jetzt auch noch Milliarden dafür einklagen wollen, dass die Politik diese Risiken gemindert hat.
Twitter-Tsunami trifft Altmaier
Neue Wege in der Kommunikation zwischen Regierten und Regierenden: Seit dem gestrigen Mittwoch bekommt der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier hunderte Kurznachrichten von Bürgerinnen und Bürgern über den Internetdienst Twitter.
Altmaier muss einiges anders machen
Wenn Peter Altmaier wirklich Minister für Umwelt und Reaktorsicherheit sein will, dann muss er einiges anders machen als sein Vorgänger Norbert Röttgen. Wir erwarten von Altmaier, dass er die Konsequenzen aus Fukushima auch für die neun noch laufenden Reaktoren in Deutschland zieht, den Ausbau von Gorleben als Endlager beendet und die Energiewende voranbringt.
Nach den Wahlen: „Brokdorf und Fessenheim müssen vom Netz“
Kommt es in Schleswig-Holstein zu einer Koalition aus SPD, Grünen und SSW, dann wird der atompolitische Knackpunkt die Zukunft des AKW Brokdorf an der Unterelbe.
Japan: Atomausstieg innerhalb von 14 Monaten
Japan ist innerhalb von 14 Monaten aus der Atomkraft ausgestiegen. In Deutschland gibt es unter den Freunden der Atomkraft schon einen Aufschrei, wenn nur acht von 17 AKW stillgelegt werden. Doch das japanische Vorbild zeigt, dass wir auch auf die noch laufenden neun Reaktoren von heute auf morgen verzichten könnten.
26 Jahre Tschernobyl: Der Ausstieg ist auf halber Strecke steckengeblieben
Nach Tschernobyl wurden in Deutschland keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut. Nach Fukushima wurde die Hälfte der Reaktoren in der Bundesrepublik abgeschaltet. Was muss denn noch passieren, damit auch die restlichen neun AKW vom Netz gehen?
Atommüll-Gespräche der Parteien vor dem Scheitern
Was sich da als Einigung zwischen den Parteien abzeichnet, wird den Atommüll-Konflikt nicht lösen. Eine Einigung ist ja kein Wert an sich. Wer sich auf das Falsche einigt, erreicht auch sein Ziel nicht.
Atomkraftgegner: „Röttgens weiße Landkarte ist nur Rhetorik“
Röttgens Gerede von einer "weißen" Landkarte ist nur Rhetorik. Denn angesichts von 1,6 Milliarden Euro, die in dem Salzstock bereits verbaut worden sind, droht am Ende doch wieder nur Gorleben herauszukommen. Und das obwohl Grundwasserkontakt, explosive Gaseinschlüsse und ein Erdgasfeld darunter den Salzstock in Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll völlig untauglich machen.
Breites Bündnis ruft zu buntem Gorleben-Protest auf
Der Protest im Wendland gegen das Atommüll-Lager in Gorleben war schon immer etwas bunter und kreativer als Demonstrationen anderswo. So auch jetzt, anlässlich der entscheidenden Phase in den Verhandlungen für ein Endlager-Suchgesetz und 26 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.