Pressemitteilungen
Atommüll: Altmaier meint es nicht ehrlich
Peter Altmaier meint es nicht ehrlich. Er behauptet, der Standort Gorleben werde in seinem neuen Gesetzentwurf nicht bevorzugt. Das ist falsch. Denn wenn am Ende nur ein anderer Standort mit Gorleben verglichen werden soll, wird dies aller Voraussicht nach ein Ton-Standort sein. Dann werden Äpfel mit Birnen verglichen und jede Manipulation ist möglich.
Energiewende ist bezahlbar – Atomstrom kostet das Leben
Wer die Energiewende nicht mit Nachdruck vorantreibt, verursacht weitaus größere Belastungen als steigende Strompreise. Die Folgekosten der Atomenergie-Nutzung sind unabsehbar und betreffen nicht nur unseren Geldbeutel. Jeder Euro für eine beschleunigte Energiewende erspart unermessliches Leid und Folgekosten.
Gorleben-Hardliner im Ministerium haben sich durchgesetzt
Obwohl sich die Parteien schon geeinigt hatten, dass es einen Baustopp in Gorleben geben soll, sind im Haushaltsplan 76 Millionen Euro für den Weiterbau in Gorleben vorgesehen – und damit noch einmal mehr als in diesem Jahr. Für die Suche nach Alternativen zu Gorleben sind dagegen nur 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Jetzt braucht es eine breite gesellschaftliche Debatte unter gleichberechtigter Einbeziehung der Betroffenen statt Parteiengespräche.
„Der Stresstest war ein Schnarchtest“
Statt AKW zu besuchen, erhielten die Tester meistens nur Daten der Betreiber. Schon so wurden eklatante Sicherheitsmängel gefunden. Viele davon sind seit Sommer 2011 bekannt. Nachrüstungen sind von den Behörden seitdem nicht angeordnet worden.
Altmaier will bei den ältesten AKW auf Nachrüstungen verzichten
Umweltminister Altmaier hat heute indirekt gesagt, er wolle auf Nachrüstungen bei AKW verzichten, wenn sich die Investition für die AKW-Betreiber nicht mehr rechnet, auch, wenn es Sicherheitsdefizite gibt. Bei der Abwägung zwischen ökonomischen Interessen der Stromkonzerne und der Sicherheit der Bevölkerung entscheidet sich Altmaier für RWE, Eon und Co. Dabei müssten die AKW jetzt stillgelegt werden, wenn Nachrüstungen zu teuer sind.
EU-Stresstest ist Weckruf: Ausstiegs-Beschluss alleine bringt keine Sicherheit
Trotz so genanntem ‚Ausstiegs‘-Beschluss vom Sommer 2011 besteht das Risiko der Atomkraft-Nutzung in Deutschland weiter. Neun gefährliche Reaktoren laufen noch. Die Bundesregierung muss Atomkraftwerke sofort abschalten, die nicht in allen Punkten jedem Störfallszenario standhalten. Doch sie wiegelt auch angesichts der von der EU aufgedeckten Sicherheitsmängel ab.
Atomkraftgegner über Verlauf der Endlager-Verhandlungen verärgert
Seit bald einem Jahr verhandeln Parteien um das Endlagersuchgesetz. Versäumt wurde bisher, die Betroffenen der Atommüll-Politik einzubeziehen. Wir fordern Regierung und Parteien auf, endlich eine gesamtgesellschaftliche Atommüll-Debatte zu organisieren – bevor das Verfahren für die Endlagersuche in ein Gesetz gegossen wird.
Atomkraftgegner üben scharfe Kritik an grüner Atommüll-Politik
Mit Unverständnis haben Atomkraftgegner aus der Region Gorleben auf den Beschluss des Bundesvorstands der Grünen reagiert, die Verhandlungen zum Endlagersuchgesetz zügig abschließen zu wollen und darauf zu drängen, das Gesetz bereits im September in den Bundestag einzubringen.
Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung
Aus Solidarität mit der immer stärker werdenden japanischen Anti-AKW-Bewegung gehen an diesem Sonntag, 29. Juli, parallel zu neuen Massenprotesten in Tokio, auch in Berlin und Frankfurt am Main Atomkraftgegner auf die Straße.
Bauarbeiten im Salzstock Gorleben werden fortgesetzt
Das Bundesumweltministerium hat entschieden, die Bauarbeiten am Atommüll-Endlager in Gorleben über das in den Verhandlungen zum Endlagersuchgesetz vorgeschlagene Ende am 30. September hinaus fortzusetzen. Das ist das absolut falsche Signal an die Bevölkerung erschwert alle Bemühungen, in der Atommüll-Frage zu einem wirklichen gesellschaftlichen Konsens zu kommen.