Pressemitteilungen
Anti-Atom-Aktionen in 40 Städten:
Rund 10.000 Atomkraftgegner bilden Auftakt-Menschenketten in 40 Städten | Aktionen warben für die bundesweite Menschenkette am 12. März vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart | Zehntausende Menschen werden zu der Großaktion erwartet
Anti-Atom-Aktionen am Samstag in 41 Orten:
Bundesweiter Aktionstag mit Aktionen in 41 Orten | Auftakt-Aktionen zur großen Menschenkette am 12. März zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart | Zur Großaktion im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg werden zehntausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet
"Atomausstieg in die Hand nehmen"
Baden-Württemberg kommt eine Schlüsselrolle für künftige Energiepolitik zu. Deshalb findet dort am Samstag, 12. März, eine 45 Kilometer lange Anti-Atom-Kette statt. Nach der Landtagswahl steht jede Regierung vor entscheidenden Herausforderungen in Sachen Atompolitik. "Egal wer regiert, die Regierung muss den Atomausstieg auf die Tagesordnung setzen", sagte Jochen Stay.
„Die Anti-AKW-Bewegung ist in Ostdeutschland angekommen.“
Was in den letzten Stunden besonders aufgefallen ist: Die Anti-AKW-Bewegung ist in Ostdeutschland angekommen. Unzählige neu entstandene Initiativen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben zu Protesten aufgerufen und waren an den Schienen aktiv.
„Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“
Jedes Atomkraftwerk, das stillgelegt wird, ist ein Risiko weniger. Trotzdem darf nicht der Anschein erweckt werden, als seien jüngere AKW sicher. Die entscheidende Stellschraube sind jetzt die Sicherheitsauflagen. Atomkraftgegner werden die dafür verantwortlichen Landesregierungen nicht mehr aus der Verantwortung lassen.
Druck auf Vattenfall beginnt zu wirken
Vattenfall gibt zu, keine AKW betreiben zu können
Der enorme öffentliche Druck auf die Atomkonzerne zeigt Wirkung: Nach etlichen gefährlichen Pannen gibt der Vattenfall-Konzern endlich zu, dass er nicht in der Lage ist, die AKW Krümmel und Brunsbüttel zu betreiben. Auch wenn auf den AKW künftig Eon steht, drin bleibt der gleiche Dreck.
Wer das AKW Krümmel einschaltet, verliert Stromkunden
In Hamburg ist heute die Kampagne "Tschüss Vattenfall" gestartet. Möglichst viele Stromkunden sollen vom Atomkonzern Vattenfall zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln, da Vattenfall das Pannen-AKW Krümmel wieder in Betrieb nehmen will.
Peinlich und gefährlich: Vattenfall fällt bei Krümmel-Sicherheits-Check durch
Der Atomkonzern Vattenfall ist nicht in der Lage, sein Personal ordentlich auszuwählen und zu schulen. Als AKW-Betreiber ist er unzuverlässig, ihm müsste die Lizenz dafür entzogen werden. Die Reaktoren in Krümmel und Brunsbüttel müssen endgültig vom Netz bleiben.
„Sander will Ruhe für Endlager-Ausbau in Gorleben“
Die Vorschläge des niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander (FDP) führen nur zu einer räumlichen Verlagerung des Atommüll-Problems. Sander hat den Castor-Protest nicht verstanden.