Pressemitteilungen
„Kein Statist in der Röttgen-Show“
.ausgestrahlt folgt der Gesprächs-Einladung von Röttgen nach Gorleben nicht: Ein
Innenminister der Länder können geplante Castor-Transporte stoppen
Angesichts der aktuellen Überlastung der Polizei haben die Innenminister der Länder die Möglichkeit, die geplanten Castor-Transporte von Ahaus ins russische Majak und vom französischen Cadarache nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern zu stoppen.
„Wilhelminische Methoden im 21. Jahrhundert“
Das gesellschaftliche Vertrauen in die Regierung schwindet: Wer versucht, politische Konflikte mit Strafzahlungen und polizeilichen Mitteln durchzusetzen, hat von moderner Demokratie nichts verstanden.
„Demonstranten zeigen mehr politische Verantwortung als die Regierenden in Berlin“
Während sich Merkel und Röttgen hinter leeren Politparolen und Tausenden von Polizisten verschanzt haben, haben wir beim Castor-Protest deutlich Position bezogen. Jetzt muss die Regierung reagieren.
Castor-Protest ist Sternstunde des zivilen Ungehorsams
Die Sitzblockaden im Wendland sind eine Sternstunde des zivilen Ungehorsam. In der großen Schienenblckade haben Tausende bei Minusgraden in einer angespannen Situation gewaltfrei ausgehalten, vor dem Zwischenlager sitzen 1.600 Menschen. Ihnen gehört unser ganzer Respekt.
Röttgen muss jetzt ins Wendland kommen!
Die Situation im Wendland erfordert, dass der Bundesumweltminister Röttgen sich jetzt auf den Weg nach Gorleben macht. Die Bundesregierung kann diesen Konflikt nicht länger der Polizei überlassen.
Protest ist von Gewaltfreiheit geprägt
Anti-Atom-Protest in Dannenberg übertrifft Erwartungen bei weitem
Seit 13 Uhr findet in der Nähe des Castor-Verladekrans bei Dannenberg die Großdemonstration zum Auftakt der Proteste gegen den Castor-Transport statt. Mehr als 50.000 Menschen protetieren gegen die Atompolitik der Bundesregierung. Mit mehr als 400 Bussen waren Tausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet ins Wendland gereist.
Ziele der Castor-Gegner: AKW abschalten, Gorleben aufgeben, Demonstrationsrecht schützen
Die Castor-Gegner gehen mit klaren Zielen auf die Straße, rund um Gorleben und an der Transportstrecke.
Röttgen beschimpft Gorleben-Demonstranten und betreibt Etikettenschwindel
Anstatt wie angekündigt den Dialog zu suchen und mit den Menschen vor Ort im Wendland zu sprechen, nennt Röttgen es nun verantwortungslos und unredlich, diesen Castor-Transport dazu zu nutzen, gegen die aktuellen energiepolitischen Entscheidungen der Bundesregierung zu protestieren.