Pressemitteilungen
"Rasen betreten verboten"
Die Berliner Behörden wollen die Anti-Atom-Demonstration am Samstag vor dem Reichstag nicht genehmigen, um die Grünfläche zu schonen, obwohl dort ständig andere Großveranstaltungen stattfinden. Die politische Demonstration soll aber nicht möglich sein.
Die Reaktorsicherheit schläft
Der Minister für Reaktorsicherheit schläft, während die Stromkonzerne der Regierung Laufzeitverlängerung diktieren. Deutlicher kann man nicht machen, welchen Stellenwert Sicherheitsfragen in der Atompolitik der Bundesregierung haben: keine.
Atomkraftgegner: „Fataler Zusammenhang zwischen AKW-Sicherheit und Bundesrats-Beteiligung“
Will die Bundesregierung den Weiterbetrieb der AKW am Bundesrat vorbeischleusen, geht das nur, wenn auf höhere Sicherheitsauflagen weitgehend verzichtet wird. Denn je schärfere Sicherheitsauflagen die Bundesregierung für die alternden Atommeiler beschließt, umso mehr Arbeit kommt auf die Länderbehörden zu.
Mobilisierung für Großdemo am 18.9. übertrifft die Erwartungen
„Wer hat eigentlich den Vertrag geschrieben?“
Atommüll-Aktion vor dem Berliner Reichstag
Mit 150 großen gelben Fässern demonstrieren Atomkraftgegner zur Stunde vor dem Berliner Reichstag gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Die Fässer machen den Abgeordneten des Bundestages deutlich, worüber sie eigentlich zu entscheiden haben, wenn die Regierung ein neues Atomgesetz zur Abstimmung stellt. Bisher ist noch kein einziges Gramm Atommüll sicher entsorgt.
Anti-Atom-Proteste erleben massiven Zulauf
„Unsichere AKW dürfen nicht weiterbetrieben werden“
Stilllegung trotz Laufzeitverlängerung? Atomkraftgegner messen der Sicherheits-Frage entscheidende Bedeutung dafür bei, ob doch noch eine ganze Reihe von AKW kurzfristig stillgelegt wird. Sicherheitskritierien hat die Regierung noch nicht festgelegt und bleibt vage.
„Streit ist nicht beigelegt, sondern geht jetzt erst richtig los“
Die Koalition behauptet, sie habe mit einer Einigung zu AKW-Laufzeiten einen Streit beigelegt. Dabei steht sie nun im Konflikt mit der Bevölkerungsmehrheit. Die Absprachen der letzten Nacht werden der Regierung um die Ohren fliegen. Zudem sind Sicherheitskriterien für die AKW noch ungeklärt.
"Wer AKW-Laufzeiten verlängert, verkürzt seine Regierungszeit"
.ausgestrahlt zum Energiegipfel: Wer den Weiterbetrieb von AKW beschließt, verbrennt sich die Finger. Die Bundesregierung sollte ihre Rechnung nicht ohne die atomkritische Mehrheit der Bevölkerung machen.