Pressemitteilungen
„Wer hat eigentlich den Vertrag geschrieben?“
Atommüll-Aktion vor dem Berliner Reichstag
Mit 150 großen gelben Fässern demonstrieren Atomkraftgegner zur Stunde vor dem Berliner Reichstag gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Die Fässer machen den Abgeordneten des Bundestages deutlich, worüber sie eigentlich zu entscheiden haben, wenn die Regierung ein neues Atomgesetz zur Abstimmung stellt. Bisher ist noch kein einziges Gramm Atommüll sicher entsorgt.
Anti-Atom-Proteste erleben massiven Zulauf
„Unsichere AKW dürfen nicht weiterbetrieben werden“
Stilllegung trotz Laufzeitverlängerung? Atomkraftgegner messen der Sicherheits-Frage entscheidende Bedeutung dafür bei, ob doch noch eine ganze Reihe von AKW kurzfristig stillgelegt wird. Sicherheitskritierien hat die Regierung noch nicht festgelegt und bleibt vage.
„Streit ist nicht beigelegt, sondern geht jetzt erst richtig los“
Die Koalition behauptet, sie habe mit einer Einigung zu AKW-Laufzeiten einen Streit beigelegt. Dabei steht sie nun im Konflikt mit der Bevölkerungsmehrheit. Die Absprachen der letzten Nacht werden der Regierung um die Ohren fliegen. Zudem sind Sicherheitskriterien für die AKW noch ungeklärt.
"Wer AKW-Laufzeiten verlängert, verkürzt seine Regierungszeit"
.ausgestrahlt zum Energiegipfel: Wer den Weiterbetrieb von AKW beschließt, verbrennt sich die Finger. Die Bundesregierung sollte ihre Rechnung nicht ohne die atomkritische Mehrheit der Bevölkerung machen.
„Schluss mit der ewigen Salamitaktik der AKW-Betreiber!“
Ist ein AKW nicht sicher, dann muss es stillgelegt werden und darf nicht durch immer neue Ausnahmefristen weiterbetrieben werden, erklärt .ausgestrahlt zur Überlegung der Bundesregierung, unsicheren AKW eine Nachrüstfrist zu gewähren. Die Rechtslage ist eindeutig: Wenn ein Atomkraftwerk nicht sicher ist, müssen die Aufsichtsbehörden die Betriebsgenehmigung zurücknehmen.
"An Skrupellosigkeit nicht mehr zu übertreffen"
.ausgestrahlt zum „Energiewirtschaftsvertrag“: Unverfroren will die Unionsfraktion die Forderungen der Stromkonzerne eins zu eins umsetzen. Der Protest wird sich in den nächsten Wochen zweifelsohne verstärken.
Trickserei mit AKW-Laufzeiten
.ausgestrahlt zu den Diskussionen um geplante Laufzeitverlängerungen: Die Bundesregierung täuscht die Öffentlichkeit, wenn sie hinter den Kulissen nicht über Jahre, sondern über Reststrommengen verhandelt.
„Jedes unsichere AKW muss abgeschaltet werden“
Die in den letzten Tagen aus den Gutachten zitierten Auswirkungen von Laufzeitverlängerungen auf den Strompreis kommen überhaupt nur dann zustande, wenn eine ganze Reihe Nachrüstungen ausbleiben. Jedes Atomkraftwerk, in dem jetzt Nachrüstungsbedarf festgestellt wird, muss sofort abgeschaltet werden, da es sich nicht auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik befindet.