Pressemitteilungen
„Schluss mit der ewigen Salamitaktik der AKW-Betreiber!“
Ist ein AKW nicht sicher, dann muss es stillgelegt werden und darf nicht durch immer neue Ausnahmefristen weiterbetrieben werden, erklärt .ausgestrahlt zur Überlegung der Bundesregierung, unsicheren AKW eine Nachrüstfrist zu gewähren. Die Rechtslage ist eindeutig: Wenn ein Atomkraftwerk nicht sicher ist, müssen die Aufsichtsbehörden die Betriebsgenehmigung zurücknehmen.
"An Skrupellosigkeit nicht mehr zu übertreffen"
.ausgestrahlt zum „Energiewirtschaftsvertrag“: Unverfroren will die Unionsfraktion die Forderungen der Stromkonzerne eins zu eins umsetzen. Der Protest wird sich in den nächsten Wochen zweifelsohne verstärken.
Trickserei mit AKW-Laufzeiten
.ausgestrahlt zu den Diskussionen um geplante Laufzeitverlängerungen: Die Bundesregierung täuscht die Öffentlichkeit, wenn sie hinter den Kulissen nicht über Jahre, sondern über Reststrommengen verhandelt.
„Jedes unsichere AKW muss abgeschaltet werden“
Die in den letzten Tagen aus den Gutachten zitierten Auswirkungen von Laufzeitverlängerungen auf den Strompreis kommen überhaupt nur dann zustande, wenn eine ganze Reihe Nachrüstungen ausbleiben. Jedes Atomkraftwerk, in dem jetzt Nachrüstungsbedarf festgestellt wird, muss sofort abgeschaltet werden, da es sich nicht auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik befindet.
"Energieszenarien blenden Faktor Akzeptanz aus"
Wenn die Studien trotz der einseitigen Auswahl der Gutachter tatsächlich bestätigen, dass der Verzicht auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke keine Nachteile mit sich bringt, dann ist dies eine schallende Ohrfeige für die Atomlobby und ihre Freunde in Union und FDP. Der entscheidende Faktor für Berechnungen zur Energieversorgung der Zukunft ist aber die Akzeptanz - eine klare Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Atomkraft-Nutzung ab.
Anti-Atom-Proteste bei Merkels AKW-Besuch: „Schluss mit der Kungelei!“
Während Bundeskanzlerin Merkel sich im Atomkraftwerk Emsland mit den Vorstandsvorsitzenden der Atomkonzerne RWE und Eon traf, demonstrierten vor den Toren des Atommeilers Hunderte Menschen gegen Atomkraft. Sie ließen eine große „radioaktive Wolke“ aus tausenden schwarz-gelben Ballons aufsteigen, um vor dem „tödlichen Nachbarn“ AKW zu warnen.
Energiereise: Merkel ignoriert Bürger und kungelt lieber mit Atombossen
Nur 9 von 30 DAX-Manager für Atomenergie
Selbst unter Spitzenmanagern haben Eon, RWE und Co nicht genügend Rückhalt für ihren aggressiven Atomenergie-Kurs. Offenbar waren zwei Drittel der Chefs der deutschen Top-Unternehmen nicht bereit, den obskuren Pro-AKW-Appell zu unterschreiben, der heute als Anzeige erschien.. „Das Interessante an diesem Appell ist, wer ihn alles nicht unterschrieben hat", sagte dazu Jochen Stay von .ausgestrahlt.
Anti-Atom-Organisationen kündigen heißen Herbst an
Mit einer Großdemonstration in Berlin am Samstag, 18. September, wollen Anti-Atom-Organisationen einen "heißen Herbst" für Regierung und Atomkonzerne einläuten. Wenn Bundestag und Bundesregierung im September über ein "Energiekonzept" und längere Laufzeiten der Atomkraftwerke beraten, sollen zehntausende Menschen das Berliner Regierungsviertel komplett "umzingeln".
Atomkraftgegner fordern Merkel zum Gespräch auf
Bundeskanzlerin Angela Merkel soll sich während ihrer "Energie-Reise" durch Deutschland auch mit den Argumenten der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger auseinander zu setzen. Am 26. August soll sie sich den Bürgern stellen und 160.000 Unterschriften unter dem Appell "Atomkraft abschalten" entgegen nehmen.