Pressemitteilungen
Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin rollt auf einer Welle der Begeisterung und Sympathie
100 Traktoren - deutlich mehr als angekündigt - rollen im Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin. An Kundgebungen in Gorleben, Braunschweig und am Schacht Konrad beteiligten sich am Wochenende insgesamt mehrere tausend AtomkraftgegnerInnen. Höhepunkt und Abschluss des Trecks ist die bundesweite Anti-Atom-Großdemonstration am Samstag, den 5. September in Berlin.
„Wulff beteiligt sich am St.-Florians-Wettstreit der unionsgeführten Bundesländer“
Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) propagiert Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke und hat kein Problem damit, die Menge des für Jahrtausende strahlenden Atommülls zu vermehren,. Nun beteiligt er sich am St.-Florians-Wettstreit der unionsgeführten Bundesländer, wo kein Endlager entstehen soll.
Stromkonzerne planen Pro-Atom-Demonstration am 4.9. in Biblis
Es ist ein großer Unterschied, ob Zehntausende in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten an der Anti-Atom-Demonstration am 5.9. teilnehmen oder ob die Stromkonzerne ihre Auszubildenden während der Arbeitszeit nach Biblis beordern, erklärte Jochen Stay von .ausgestrahlt zur vom Stromkonzern RWE am 4.9. geplanten Pro-Atom-Demonstration.
Aus für AKW Krümmel würde Atomausstieg deutlich verzögern
Nach dem derzeit geltenden Atomgesetz würde die Stilllegung des Atomkraftwerks Krümmel dazu führen, dass kein weiteres Atomkraftwerk vor der Bundestagswahl 2013 abgeschaltet werden muss. Darauf weist die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hin. „Deshalb fordern wir eine Verschärfung des Atomgesetzes." Die Atomkraftgegner erwarten jetzt vor allem von den atomkritischen Parteien klare Strategien, wie der Ausstieg tatsächlich umgesetzt werden kann.
„Gorleben-Desaster muss Auswirkungen auf AKW-Laufzeiten haben“
Umweltminister räumen ein, dass auch 50 Jahre nach
„Wir werden Gabriel nach der Wahl an seinen Gorleben-Aussagen messen“
Zu der Aussage von Bundsumweltminister Sigmar Gabriel, Gorleben sei als Standort für ein atomares Endlager definitiv ausgeschlossen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Uns freut es, wenn der Umweltminister endlich verstanden hat, was wir ihm seit Jahren erläutern: Gorleben ist als Endlager sowohl geologisch ungeeignet als auch politisch nicht durchsetzbar. Sollte die SPD auch nach der Wahl an der Regierung beteiligt sein, werden wir Gabriel an seine Aussagen zu Gorleben messen."
Auch CDU-Anhänger sollten mit uns gegen Atomkraft demonstrieren
Zu den atomkritischen Äußerungen des scheidenden Präsidenten des Umweltbundesamtes und CDU-Mitglieds Andreas Troge in der heutigen Ausgabe der „Zeit“ erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wenn einer der renommiertesten Umweltschützer aus den Reihen der CDU sich für den Atomausstieg ausspricht und seine Partei wegen ihrer Pro-Atom-Position deutlich kritisiert, dann spricht er damit vielen Anhängern der Union aus der Seele. Wir hoffen deshalb, dass sich auch viele Unions-Anhängern an der bundesweiten Anti-Atom-Großdemonstration am 5. September in Berlin beteiligen."
Energiekonzerne beweisen: Es geht auch ohne Atomkraft
Zur heutigen Abschaltung der Atomkraftwerke Lingen und Philippsburg 2 erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Heute beweisen die AKW-Betreiber, dass es längst auch ohne Atomkraft geht. Acht der 17 Kraftwerke sind vom Netz. Wären wir für eine sichere Stromversorgung wirklich auf die störanfällige Atomtechnik angewiesen, dann sähe es jetzt schlecht aus."
Protest-Aktion „Krümmel bleibt aus!“ geht weiter
AKW Krümmel: Ministerin Trauernicht führte Öffentlichkeit in die Irre
Die Atomaufsicht muss das AKW Krümmel endgültig stilllegen, hat die bundesweite Anti-AKW-Initiative .ausgestrahlt als Konsequenz aus den heute von der Deutschen Umwelthilfe offengelegten massiven Sicherheitslücke in deutschen Atomkraftwerken gefordert. "Die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) hat die Bevölkerung offensichtlich massiv in die Irre geführt, als sie behauptete, die Wiederinbetriebnahme nicht verweigern zu können", sagte Stefan Diefenbach-Trommer von .ausgestrahlt. "Denn auch die schleswig-holsteinische Atomaufsicht wusste von dem ungelösten Sicherheitsproblem und dass losgelöstes Dämmmaterial die Notkühlung des Reaktors blockieren kann."