Pressemitteilungen
Auch CDU-Anhänger sollten mit uns gegen Atomkraft demonstrieren
Zu den atomkritischen Äußerungen des scheidenden Präsidenten des Umweltbundesamtes und CDU-Mitglieds Andreas Troge in der heutigen Ausgabe der „Zeit“ erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wenn einer der renommiertesten Umweltschützer aus den Reihen der CDU sich für den Atomausstieg ausspricht und seine Partei wegen ihrer Pro-Atom-Position deutlich kritisiert, dann spricht er damit vielen Anhängern der Union aus der Seele. Wir hoffen deshalb, dass sich auch viele Unions-Anhängern an der bundesweiten Anti-Atom-Großdemonstration am 5. September in Berlin beteiligen."
Energiekonzerne beweisen: Es geht auch ohne Atomkraft
Zur heutigen Abschaltung der Atomkraftwerke Lingen und Philippsburg 2 erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Heute beweisen die AKW-Betreiber, dass es längst auch ohne Atomkraft geht. Acht der 17 Kraftwerke sind vom Netz. Wären wir für eine sichere Stromversorgung wirklich auf die störanfällige Atomtechnik angewiesen, dann sähe es jetzt schlecht aus."
Protest-Aktion „Krümmel bleibt aus!“ geht weiter
AKW Krümmel: Ministerin Trauernicht führte Öffentlichkeit in die Irre
Die Atomaufsicht muss das AKW Krümmel endgültig stilllegen, hat die bundesweite Anti-AKW-Initiative .ausgestrahlt als Konsequenz aus den heute von der Deutschen Umwelthilfe offengelegten massiven Sicherheitslücke in deutschen Atomkraftwerken gefordert. "Die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) hat die Bevölkerung offensichtlich massiv in die Irre geführt, als sie behauptete, die Wiederinbetriebnahme nicht verweigern zu können", sagte Stefan Diefenbach-Trommer von .ausgestrahlt. "Denn auch die schleswig-holsteinische Atomaufsicht wusste von dem ungelösten Sicherheitsproblem und dass losgelöstes Dämmmaterial die Notkühlung des Reaktors blockieren kann."
„Atomausstieg kann nur von einer starken Protestbewegung durchgesetzt werden“
Zur Genehmigung für die Wiederinbetriebnahme das Atomkraftwerks Krümmel durch die schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
AKW Krümmel gefährdet Leben und Gesundheit / Rechtslage: Ministerin muss Vattenfall-Antrag ablehnen
"Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) hat die Pflicht, die Bevölkerung vor Atomunfällen und Krebs zu schützen. Deshalb muss sie die Genehmigung zur Wiederinbetriebnahme des Pannen-Reaktors Krümmel verweigern", forderte Jochen Stay von der bundesweiten Anti-Atom-Kampagne .ausgestrahlt. In den vergangenen Tagen haben bereits Hunderte Bürgerinnen und Bürger von Trauernicht verlangt, den Antrag auf Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel abzulehnen. Die schleswig-holsteinische Ministerin, die sowohl für Gesundheit als auch für die Atomaufsicht zuständig ist, antwortete auf die Briefe und E-Mails nicht.
AKW Krümmel: GAU-Alarm künftig per E-Mail
Zur „Informations“-Veranstaltung von Vattenfall am Donnerstagabend (4.Juni 2009) im Informationspavillon des AKW Krümmel über die geplante Wiederinbetriebnahme des Pannen-Reaktors erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Kampagne .ausgestrahlt:
Atomkraftwerk Krümmel bleibt aus!
Mit einer Flut von Protest-Schreiben will die Anti-Atom-Kampagne „.ausgestrahlt“ die drohende Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel verhindern. „Die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass es auch ohne das AKW Krümmel genügend Strom gibt. Niemand braucht dieses AKW. Nur Vattenfall will mit ihm weiter Profite auf Kosten der Allgemeinheit machen“, begründete „.ausgestrahlt“-Sprecher Jochen Stay die Aktion: „Krümmel gehört mit weit über 300 meldepflichtigen Ereignissen seit Inbetriebnahme nachweislich zu den unsichersten Reaktoren der Republik. Als Neubau würde es niemals mehr eine Genehmigung bekommen.“
200 Atomkraftgegner beginnen mit Rückbau des „Schwarzbaus“ in Gorleben
Rund 200 aufgebrachte AtomkraftgegnerInnen besetzen seit heute Mittag das angebliche „Erkundungsbergwerk“ in Gorleben. Mit Schaufeln, Hämmern und Schubkarren begannen sie mit der Einebnung des Schwarzbaus. Rund 20 Trecker fahren kreuz und quer über das Gelände. Einige AktivistInnen erklommen den Förderturm des Bergwerks. Die DemonstrantInnen hatten gegen 12:30 Uhr mitsamt ihren Treckern insgesamt drei Tore um das gut gesicherte Gelände überwunden. Die Polizei konnte die Aktion nicht verhindern.
„Das Endlager-Desaster geht auf Merkels Konto“
In Gorleben wird das angebliche Erkundungsbergwerk bereits heimlich zum Endlager ausgebaut, obwohl der Salzstock ungeeignet ist. Die bereits existierenden Atommüll-Lager in den Salzstöcken Asse und Morsleben sind einsturzgefährdet und saufen ab.