Gronau & Lingen schließen!
Mit einer Mahnwache begleiteten Anti-Atom-Aktivist*innen eine Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages zur Zukunft der Uranfabriken in Gronau und Lingen.
Mit einer Mahnwache begleiteten Anti-Atom-Aktivist*innen eine Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages zur Zukunft der Uranfabriken in Gronau und Lingen.
Im kommenden Jahr steht offenbar ein weiterer, bisher unbekannter Atommülltransport an: Aus dem hessischen Atomkraftwerk Biblis sollen „Großkomponenten“ in das Zwischenlager Nord in Mecklenburg-Vorpommern gebracht werden. Einmal mehr wird das Versprechen gebrochen, dort nur Müll aus dem ehemaligen DDR-Atomanlagen zu lagern.
Risikoforscher weisen darauf hin, dass Atomkraftwerke am Anfang und am Ende ihres Betriebes riskanter sind. Eine ganze Reihe von Defekten in verschiedenen Anlagen untermauern diese These.
40 Jahre Volksentscheid gegen das AKW Zwentendorf: Von einem der letzten zum ersten Industrieland ohne AKW
Glücklicherweise erwies sich eine Meldung über einen schweren Unfall im belgischen AKW Tihange als offenbar gut gemachten Fake. Unterdessen räumt die Atomaufsicht ein, sie habe Probleme in den Meilern „unterschätzt“.
Als drittes Atomkraftwerk weltweit hat Isar-2 350 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert, berichtet Betreiber Preußen Elektra stolz. An diesem Goldesel will auch die Stadt München, der ein Viertel des Kraftwerks gehört, noch ein paar Jahre länger mitverdienen. Ein Deal macht die Risiko-Verlängerung möglich.
Gleich zwei Mal sind in den letzten Tagen Meiler in Frankreich unplanmäßig vom Netz gegangen. Beide befinden sich unweit der deutschen Grenze. In einer Uranfabrik ist es zudem zu einer Explosion gekommen, in belgischen AKW fand sich maroder Beton.
Innerhalb recht kurzer Zeit haben sich bereits mehr als 1000 Menschen gegen die drohenden Atommüll-Transporte aus Jülich und Garching in das Zwischenlager Ahaus ausgesprochen.
Weil Reparaturarbeiten nötig sind, wird sich die Revision im Atomkraftwerk Neckarwestheim-II um mehrere Wochen verlängern. Parallel musste das Kraftwerk eine Leckage im Primärkreislauf melden. In Tschechien floss radioaktives Wasser in ein Kanalnetz statt in dafür vorgesehene Sammelbehälter.
Amerika fliegt derzeit wieder einmal das Klima um die Ohren: Der Hurrikan „Florence“ sorgt für heftigen Regen und meterhohe Fluten an der Südostküste. Auch Atomanlagen sind betroffen und wurden vorsorglich abgeschaltet. Die USA will dieser Herausforderung perfiderweise künftig mit weiteren Atomanlagen begegnen.