Aktivistin sitzt Strafe wegen Atomzug-Blockade im Gefängnis ab
Eine Anti-Atom-Aktivistin ist ins Gefängnis gegangen, weil sie die Zahlung einer Geldstrafe nach einer Blockadeaktion eines Uranzuges verweigert.
Eine Anti-Atom-Aktivistin ist ins Gefängnis gegangen, weil sie die Zahlung einer Geldstrafe nach einer Blockadeaktion eines Uranzuges verweigert.
Wie die AKW-Betreiber mit der Übertragung von Stromproduktionsrechten längst abgeschalteter Meiler die zügige Abschaltung der noch laufenden Reaktoren blockieren.
Der kommende Sommer wird „ein Sommer der Aktionen gegen Atomkraft“, kündigen einige Anti-Atom-Initiativen an. Es finden eine ganze Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen in der Jahresmitte statt.
Kürzlich veröffentlichte die Betreiberfirma des Zwischenlagers Gorleben ihren jährlichen Strahlenbericht und verkündet erneut: Der Atommüll habe „keine radiologischen Auswirkungen auf die Umgebung“. Auch wenn die Suche nach einem Atommülllager in Deutschland neu gestartet wurde, im Wendland befinden sich bereits 113 Castoren, gefüllt mit den gefährlichsten Hinterlassenschaften der Menschenheitsgeschichte.
Atomkraftgegner*innen fordern das Bundesumweltministerium erneut auf, die Exporte von Brennelementen in die Schrottreaktoren in Belgien und Frankreich zu unterbinden. Ein Verbot ist machbar, belegt ein aktuelles Rechtsgutachten. Und widerspricht damit der Einschätzung des Bundesumweltministeriums.
„Wir sorgen uns um die weitere Entwicklung im Atommüll-Lager“: Aktivist*innen rufen zu einer Demonstration in Berlin auf.
Anders als der rot-grüne Senat in Hamburg es versprochen hatte, steigt die Anzahl der Atomtransporte durch den dortigen Hafen an. Atomkraftgegner*innen nahmen das kürzlich zum Anlass für eine spektakuläre Aktion.
Seit 2009 werden in der Region um das havarierte Atommülllager Asse-2 klassische Benefiz-Konzerte veranstaltet, deren Erlös den Anti-Atom-Initiativen zugute kommt. Anfang Mai starten die „Asse-Konzerte“ in die Saison 2017.
Trotz 40 Jahre Lug & Trug, politischer Manipulation und wisschenschaftlicher Ignoranz ist für Bayern der Standort Gorleben weiter die Nummer 1 bei der Suche nach einem Atommüll-Lager. Wir fragten euch nach eurem „Gorleben-Moment“. Erlebnisse aus den letzten 40 Jahren, die euch in Erinnerung blieben, die euch geprägt haben. Hier kommt …
Das Umweltministerium in Hessen hat am 30. März den Rückbau des AKW Biblis genehmigt. Atomkraftgegner*innen sprechen von einem „Skandal“, Umweltministerin Hinz handele ignorant und "an der Öffentlichkeit vorbei."