30 Jahre Protest gegen Schacht Konrad
Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD lädt am kommenden Wochenende zur Jubiläumsfeier. Seit 30 Jahren organisieren die Aktivist*innen den Widerstand gegen das geplante Atommülllager.
Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD lädt am kommenden Wochenende zur Jubiläumsfeier. Seit 30 Jahren organisieren die Aktivist*innen den Widerstand gegen das geplante Atommülllager.
Die Bundesregierung hat für den deutschen Atommüll eine „Lösung“: Der geringer strahlende kommt in den Schacht Konrad, für den hochaktiven wird bis 2050 ein unteridische Lagerstätte gefunden. Doch im Forschungsreaktor Garching stapelt sich Atommüll, bei dem dieses Konzept nicht greift.
Anfang dieser Woche hat in der Nachbarschaft zu den Atomanlagen von Gorleben ein internationales Widerstandscamp begonnen.
Atomkraftgegner*innen fordern von dem Betreiber der einzigen Urananreicherungsanlage in Deutschland, dass er die Genehmigung für eine große Lagerhalle für Atommüll aus dem Produktionsprozess „freiwillig und rechtsverbindlich zurückgibt“. Der Konzern verschiebt offenbar große Mengen Uranmüll ohne Entsorgungskonzept über die Landesgrenzen hin- und her.
Atomkraft spielt bisher kaum eine Rolle im Wahlkampf. Dabei entscheidet die kommende Bundesregierung, ob die Energiewende wieder Fahrt bekommt und die AKW in Deutschland tatsächlich vom Netz gehen.
Interview mit Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert über den Versuch der fossil-atomaren Lobby, die Energiewende auszubremsen, und die Gefahr einer erneuten Laufzeitverlängerung für längst überflüssige AKW
Die Bundesregierung hätte die Niederlage bei der Brennelemente-Steuer leicht verhindern können. Nun muss die neue Koalition den Milliardenschaden mit einer verfassungskonformen Neuauflage der Steuer zumindest begrenzen.
Vor wenigen Tagen hat der Rückbau im hessischen Atomkraftwerk Biblis offiziell begonnen. Dafür zog sich die Landes-Umweltministerin Priska Hinz ein RWE-Jäckchen über und schraubte symbolisch an einer Pumpe. Der BUND erneuert seine Kritik an dem genemigten Verfahren.
Auch der erste Block des ältesten Atomkraftwerk Frankreichs steht jetzt still. Möglicherweise wird das umstrittene Kraftwerk nie wieder in Betrieb genommen.
US-Präsident Trump setzt weiter auf den Ausbau der Nuklearindustrie. Mit Atomkraft, Kohle, Gas und Öl soll eine „echte Energierevolution“ durchgesetzt werden. Doch schon heute schreibt jedes zweite US-AKW rote Zahlen.