In Tansania ist der Spitzenpolitiker und Gegner des Uranabbaus Tundu Lissu Opfer eines Attentats geworden. Er war als Redner für die Anti-Atomkonferenz „Menschenrechte, zukünftige Generationen und Verbrechen im Nuklear-Zeitalter“ diese Woche in Basel geladen.
Die Bundesregierung muss die Lieferung von deutschem Brennstoff in die Pannenmeiler sofort unterbinden! Mehrere Hundert Menschen haben am Sonnabend im niedersächsischen Lingen gegen die dortige Atomfabrik und für die Stilllegung der Atomkraftwerke in Deutschland und Belgien demonstriert.
Beim Betrieb von Atomanlagen steht Sicherheit an erster Stelle, sagen Behörden und Betreiber. Doch was für Besucher*innen gilt, wurde bei einigen AKW-Mitarbeiter*innen nicht durchgeführt: eine Zuverlässigkeitsüberprüfung mit Datenabfragen bei den Sicherheitsbehörden.
Unter anderem im Münsterland werden derzeit Jod-Tabletten verteilt, die als Vorsorgemaßnahme gegen schwere Unfälle in den nahen Atomkraftwerken dienen sollen. Lokale Atomkraftgegner*innen warnen: Diese Tabletten schützen nicht vor Krebs.
Im November treffen sich Staatschefs aus aller Welt zur UN-Klimakonferenz 2017 in Bonn. Trotz aller bekannten Probleme setzen viele Länder immer noch auf Atomenergie, um den vereinbarten Klimaschutzzielen näher zu kommen. Die Kampagne "Don't nuke the climate!" hält dagegen.
Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD lädt am kommenden Wochenende zur Jubiläumsfeier. Seit 30 Jahren organisieren die Aktivist*innen den Widerstand gegen das geplante Atommülllager.
Die Bundesregierung hat für den deutschen Atommüll eine „Lösung“: Der geringer strahlende kommt in den Schacht Konrad, für den hochaktiven wird bis 2050 ein unteridische Lagerstätte gefunden. Doch im Forschungsreaktor Garching stapelt sich Atommüll, bei dem dieses Konzept nicht greift.
Atomkraftgegner*innen fordern von dem Betreiber der einzigen Urananreicherungsanlage in Deutschland, dass er die Genehmigung für eine große Lagerhalle für Atommüll aus dem Produktionsprozess „freiwillig und rechtsverbindlich zurückgibt“. Der Konzern verschiebt offenbar große Mengen Uranmüll ohne Entsorgungskonzept über die Landesgrenzen hin- und her.
Vor wenigen Tagen hat der Rückbau im hessischen Atomkraftwerk Biblis offiziell begonnen. Dafür zog sich die Landes-Umweltministerin Priska Hinz ein RWE-Jäckchen über und schraubte symbolisch an einer Pumpe. Der BUND erneuert seine Kritik an dem genemigten Verfahren.