Das französische Atomunternehmen AREVA wird künftig keine Atomkraftwerke mehr bauen. Der Konzern, der sich mehrheitlich im Staatsbesitz befindet, ordnet nach herben Verlusten im letzten Jahr seine Geschäftspolitik neu. Grund für die schlechte Bilanz sind auch miserable AKW-Projekte.
Gutachten: Nicht die Energiewende, sondern Managementfehler brachten RWE, Eon, Vattenfall und EnBW in die Misere Deutschlands große Energiekonzerne RWE, Eon, Vattenfall und EnBW haben zunehmend mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Auslöser der prekären Lage aber ist nicht die Energiewende, sondern viel mehr gravierende und anhaltende Managementfehler der Stromriesen. Das zeigt …
Die alten Meiler rechnen sich doch noch: Entgegen mancher Drohung kassiert RWE weiter kräftige Gewinne aus dem Betrieb der letzten beiden Siedewasserreaktoren in Deutschland. Deshalb denkt der Konzern auch nicht an einen früheren Atomausstieg in Gundremmingen. AtomkraftgegnerInnen fordern die sofortige Stilllegung der besonders unsicheren Reaktoren.
Nachdem in Großbritannien Ende Oktober letzten Jahres neun und damit mehr als die Hälfte der britischen Atomkraftwerke wegen Schäden oder Wartung außer Betrieb waren, hat nun der Reaktor Sizewell B den Betrieb bis 2025 genehmigt bekommen. Das AKW liegt im Ostengland an der Küste im County Suffolk und besteht aus …
Studie der Uni Nürnberg-Erlangen: Atom- und Kohlekraft alleine hätten deutsche VerbraucherInnen Milliarden mehr gekostet und die Versorgungssicherheit gefährdet. In Zeiten der medialen Reduktion der „Energiewende“ auf die EEG-Umlage und dem jüngstem Sägen an der Stromwende – z.B. durch die Umstellung der PV-Einspeisevergütung auf ein Ausschreibungsmodell – liest sich die Analyse …
In einem Gutachten kommt ein Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu dem Ergebnis, dass die deutsche Brennelementesteuer nicht gegen Europarecht verstößt. Eine Schlappe für die Atomkonzerne, die auf Milliardenerstattungen hofften. Atomkraftgegner fordern, dass die Steuer nicht wie geplant 2016 auslaufen darf.
Der österreichische Energieversorger „Verbund“ bietet Bayern Stromlieferverträge an, die die Versorgung des Landes über Jahre sicherstellen und die Atomkraftwerke überflüssig machen würden. Doch Bayern will den schnelleren Atomausstieg nicht.
Manche loben Eon dafür, dass sich der Konzern anscheinend vom Atom- und Kohlegeschäft verabschiedet und in Zukunft auf Erneuerbare Energien setzen will. Doch was wirklich hinter der Aufspaltung in zwei Unternehmen steht, wird dabei übersehen: Die Ausgliederung der Atomstrom- und Kohlestrom-Produktion unter neuem Namen führt ja nicht dazu, dass Eon-KundInnen …