Pressemitteilungen
Neue Atom-Kommission: Erfahrung mit Kostenexplosion
Jürgen Trittin, Matthias Platzeck und Ole von Beust werden die Kommission zu den Folgekosten der Atomenergie leiten. Platzeck und von Beust sind ausgewiesene Kenner von Kostenexplosionen bei Großprojekten. Auch beim Abriss der Atomkraftwerke und der langfristigen Lagerung von Atommüll ist mit extremen Kostensteigerungen zu rechnen.
Gabriel irrt: Atom-Stresstest gibt keine Entwarnung
Sowohl die Methoden der Gutachter als auch die Bewertung des Stresstests durch Bundeswirtschaftsminister Gabriel blenden zahlreiche Risiken aus, die selbst in den Worst-Case-Szenarien nicht aufgenommen sind.
Atom-Rückstellungen: Dividenden für Aktionäre stoppen
Wirtschaftsprüfer bestätigen nun, dass die Atom-Rückstellungen der Stromkonzerne bei Weitem nicht ausreichen. Die notwendigen Beträge müssen deshalb schnellstmöglich über einen öffentlich-rechtlichen Fonds gesichert werden – bevor nichts mehr zu holen ist.
Eon hat Lücke in Gabriels Gesetz gefunden
Eon müsste zwar für Uniper haften, aber Uniper nicht für Eon. Die ausgelagerten Vermögenswerte sind somit sicher vor Zugriffen des Staates. Damit steigt trotz dem Verbleib der AKW bei Eon das Risiko für die Steuerzahler. Gabriel muss das Gesetz nachbessern.
Eon-Chef Teyssen versucht den nächsten Taschenspieler-Trick
Der Rückzug Eons nach der Vorstellung von Gabriels Nachhaftungsgesetz auch der Beweis dafür, dass es bei der gescheiterten Abspaltung der Atom-Sparte in erster Linie darum ging, die Kosten den Steuerzahlern aufzudrücken. Eon-Chef Johannes Teyssen verfolgt den Plan einer Atom-Stiftung trotz des Rückschlags bei der Aufspaltung konsequent weiter.
Krümmel: Jetzt muss Vattenfall auch die Klagen zurücknehmen
Auch ein abgeschaltetes AKW birgt große Gefahren. Vattenfall hat sich mehr als vier Jahre geweigert, den Stilllegungs-Antrag zu stellen und so zu einer massiven Verzögerung beigetragen. Da der Konzern an den Betriebsgenehmigungen weiter festhält, bleiben Zweifel an der Ernsthaftigkeit.
US-Dokumente belegen: Forschungszentrum Jülich und Bundesforschungsministerium führen Öffentlichkeit seit Jahren in die Irre
Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) und das Bundesforschungsministerium haben jahrelang und offenbar in voller Absicht Fehlinformationen verbreitet. Die hochradioaktiven Brennelement-Kugeln aus dem FZJ enthalten kein „atomwaffentaugliches“ Material, wie jetzt aufgetauchte Unterlagen belegen. Dies war allerdings seit Jahren die Begründung für einen nötigen Atommüll-Export in die USA.
Studie zu Grafenrheinfeld-Aus: Auch alle anderen AKW sind verzichtbar
Nicht nur das AKW Grafenrheinfeld, sondern alle neun noch laufenden AKW sind für die Stromversorgung überflüssig und könnten schon 2015 abgeschaltet werden. Selbst unter extrem pessimistischen Annahmen (Dunkelheit, deutschlandweite Flaute, maximal hoher Strombedarf) stehen rechnerisch genügend nicht-atomare Kraftwerke zur Verfügung, um den gesamten Stromverbrauch in Deutschland jederzeit zu decken.
Protest gegen Beteiligungs-Simulation der Atommüll-Kommission
Mit Protest vor der Tür der Veranstaltung der Atommüll-Kommission und danach mit einer eigenen parallelen Atommüll-Tagung reagieren Atomkraftgegner auf den vorgeblichen „Bürgerdialog“ in Sachen radioaktive Abfälle.
Mit Hendricks Plan ist der Castor-Streit noch nicht gelöst
In Schlewig-Holstein ist nicht genügend Platz, Bayern und der Bürgermeister von Philippsburg verweigern die Aufnahme und Hessen knüpft seine Zusage an finanzielle Zusagen des Bundes. Weiterhin stehen die Genehmigungen der bestehenden Zwischenlager in Frage.