Pressemitteilungen
Atomkraftgegner setzen Röttgen wegen umstrittener Personalentscheidung unter Druck
Die Berufung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum neuen Chef der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium schlägt weiter Wellen. Die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute eine Briefaktion im Internet gestartet, in der Bundesumweltminister Norbert Röttgen dazu aufgefordert wird, die umstrittene Personalentscheidung umgehend rückgängig zu machen. Auf der Internetseite www.ausgestrahlt.de kann jede und jeder den Offenen Brief unterzeichnen.
„Ansporn zu neuem Protest“
"Auch Karlsruhe verweigert sich einer Anhörung der Betroffenen", kritisiert Jochen Stay. "Wenn uns die Justiz die Unterstützung versagt, verlassen wir uns auf die eigene Stärke."
„Nicht nur schöne Worte, sondern eine andere Politik“
Jochen Stay fordert vom CDU-Umweltminister Röttgen, die Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel nicht wiederanfahren zu lassen und dafür zu sorgen, dass Biblis, Neckarwestheim 1 und alle Atomkraftwerke, die nicht genehmigungsfähig wären, abgeschaltet werden.
„Etikettenschwindel übelster Sorte“
Röttgen erklärt in ‚Bild’, er wolle den Atomausstieg nicht zurücknehmen, spricht sich aber gleichzeitig versteckt für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke aus. Damit betreibt er Etikettenschwindel übelster Sorte, um die vielen Anhänger von Union und FDP zu besänftigen, die der Atomenergie kritisch gegenüberstehen.
Anti-Atom-Proteste zur Kabinettsklausur in Meseberg
Mit Anti-Atom-Fahnen, Transparenten und Trillerpfeifen haben etwa 30 Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner die Mitglieder der Bundesregierung im brandenburgischen Meseberg empfangen. Anlass sind Vorentscheidungen zum Energiekonzept, die dort während der Kabinettsklausur getroffen werden sollen.
Schwedens Regierung hält Super-GAU in Krümmel oder Brunsbüttel für möglich
Vattenfall-Chef Lars G. Josefsson steht vor dem Aus, weil er im letzten Sommer eine Erklärung unterzeichnet hat, die den staatlichen schwedischen Konzern für die Folgen von Störfällen in den deutschen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel haftbar macht. Damit ginge der gesamte Stromriese in die Pleite. Nun stellt sich die Frage, wie die Haftung für Störfall-Folgen bei den anderen AKW-Betreibern in Deutschland geregelt ist.
„Wer den Atom-Konflikt befrieden will, muss AKW abschalten“
Röttgen verharmlost das Atommüll-Problem. Dazu Jochen Stay: "Der Minister verhält sich in der Entsorgungs-Frage so wie die ganze Regierung in der Finanzpolitik: Zahlen müssen die kommenden Generationen."
„Die schwarz-gelben Atom-Verheißungen zerplatzen wie Seifenblasen“
"Der von der neuen Bundesregierung vollmundig angekündigte Geldsegen entpuppt sich als Scheinriese", so Jochen Stay von .ausgestrahlt.
Gorleben: Druckabfall im Castor-Behälter
Nach Informationen von Atomkraftgegnern gab es in dem weiter defekten Castor-Behälter im Zwischenlager Gorleben entgegen der Darstellung der GNS einen Druckabfall. Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass einer der beiden Deckel undicht ist.
Castor-Störfall in Gorleben dauert an
"Wenn es noch nicht einmal in Gorleben gelingt, Ursachen von Störfällen kurzfristig zu ermitteln und zu beseitigen, bekommen wir eine Ahnung davon, wie es in den Atomkraftwerken zugeht", erklärte Jochen Stay von .ausgestrahlt zum Störfall in der Castor-Halle in Gorleben. "Die Atomkraftwerke gehören stillgelegt.“