20 Wochen gegen 20 Bomben
Mit einer Aktionspräsenz wollen Atomkraftgegner*innen und Friedensaktivist*innen vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel den Abzug der dort vermutlich lagernden US-Atomwaffen erreichen.
Mit einer Aktionspräsenz wollen Atomkraftgegner*innen und Friedensaktivist*innen vor dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel den Abzug der dort vermutlich lagernden US-Atomwaffen erreichen.
Obwohl es machbar wäre unterbindet Deutschland die Lieferung von Brennstoff an Skandal-Atomkraftwerke in angrenzenden Ländern weiterhin nicht. Auch in diesem Jahr bekommt das umstrittene belgische AKW Doel Brennstoff aus Lingen.
Am 20. März 1998 rollte der erste - und bis heute einzige - Castor-Transport mit Brennelementen aus Atomkraftwerken ins Zwischenlager Ahaus. 23.000 Polizist*innen standen damals tausenden Demonstrant*innen gegenüber. Diese Szenen könnten sich bald wiederholen.
Ausgerechnet die ältesten der alten Atommeiler haben trotz massiver Sicherheitsrisiken die Freigabe zum Wiederanfahren bekommen. Atomkraftgegner*innen sind schockiert.
Vor knapp 30 Jahren begann mit dem größten Skandal in der Geschichte der deutschen Atomindustrie das Ende des „Atomdorfs Hanau-Wolfgang“. Firmen wurden geschlossen, ein Plutonium-Lager geräumt. Nun fürchtet die Stadt erneut das Atom-Image.
Mit dem „Neustart“ der Suche nach einem Atommülllager wurde auch vereinbart, dass ins Wendland vorerst keine Castor-Transporte mehr rollen sollen. Statt dessen werden 26 Behälter mit hochgiftigen Abfällen auf Zwischenlager an AKW verteilt. Die erste Anlieferung könnte noch in diesem Jahr stattfinden.
Weil sie auf massive Sicherheitsrisiken der französischen Atomkraftwerke aufmerksam machten, müssen jetzt zwei Aktivist*innen ins Gefängnis. Gleichzeitig ereigneten sich in Cattenom die nächsten Störfälle.
Nein zur Mine, ja zum Leben". Unter diesem Motto sind am Samstag rund 5.000 Menschen durch die spanische Stadt Salamanca gezogen. Dort droht Europas größte Uran-Mine.
Was passiert mit einem Reaktorgebäude, wenn eine vollgetankte Passagiermaschine in ein Atomkraftwerk stürzt?
Wöchentlich rollen durch Norddeutschland Atomtransporte mit Brennstoff zur Versorgung der Atomindustrie in aller Welt. Den Stopp von Lieferungen in Skandal-AKW will die neue Bundesregierung wenigstens „prüfen“.