Pressemitteilungen
21. April: Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf
Für Sonntag, den 21. April ruft das Bündnis „AKW Brokdorf Abschalten" zu einer bunten Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf auf. Ab „fünf vor zwölf“ werden zahlreiche KleinkünstlerInnen, (Straßen-)MusikerInnen, Chöre, atomkritische Infostände sowie Mitmach-Angebote die Straße zwischen den beiden Toren zum AKW-Gelände in eine bunte, laute, informative Protestmeile verwandeln.
Strom-Exportüberschuss: AKW schneller abschalten!
22,8 TWh beträgt laut statistischem Bundesamt der rekordverdächtige Exportüberschuss im grenzüberschreitenden Stromhandel. Deutschland hat also massive Überkapazitäten in der Stromerzeugung. Deshalb fordern wir eine deutliche Beschleunigung beim Atomausstieg.
Atomkraftgegner fordern: Castor-Transporte aussetzen
Statt Castor-Transporte in andere Zwischenlager als nach Gorleben umzuleiten, sollten die gefährlichen Transporte ausgesetzt werden, bis geklärt ist, wo der Atommülll angfristig gelagert werden soll. Dies entspricht dem Minimierungsgebot der Strahlenschutzverordnung, wonach jede Strahlenbelastung vermieden werden muss.
Castor-Stopp nach Gorleben hängt von Atomwirtschaft ab
Die Zusage zum Stopp der Castor-Transporte nach Gorleben steht auf tönernen Füßen. Da es gültige Genehmigungen für das Zwischenlager Gorleben – und nur für dieses – gibt, haben die Abfallverursacher quasi einen Rechtsanspruch auf Castor-Transporte ins Wendland. Diesen Anspruch kann ihnen keine Landesregierung und keine Bundesregierung so einfach nehmen.
Atommüll-Kompromissvorschlag hat entscheidenden Fehler
Der Vorschlag macht einige Schritte in die richtige Richtung, hat aber
Atommüll: Scheinbeteiligung oder gesellschaftlicher Konsens?
Der Atommüll-Streit kann nur überwunden werden, wenn die Zivilgesellschaft und die Betroffenen ernsthaft einbezogen werden im Verfahren zur Entwicklung eines geeigneten Suchverfahrens. Wir warnen eindringlich vor einer Scheinbesteiligung. Drei Punkte sind unbedingt zu erfüllen.
2 Jahre Fukushima: Heute Mahnwachen in 190 Städten
In bundesweit 190 Städten finden heute Mahnwachen statt. Damit wollen die Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner ihre Verbundenheit mit den Betroffenen des Super-GAU in Japan ausdrücken. Zum anderen stehe die Mahnwachen für die Forderung, die deutschen Atomkraftwerke nicht noch bis 2022 weiterzubetreiben.
2 Jahre Fukushima: 9.200 Menschen bei Mahnwachen
Bundesweite Demonstrationen zum Fukushima-Jahrestag
Unter dem Motto "Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten!" haben am
Bundesweite Großdemonstrationen am 9. März 2013
Zum zweiten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima rufen Bürgerinitiativen und mehrere bundesweite Organisationen und Verbände zu großen Demonstrationen an Atomstandorten auf. Geplant sind Demonstrationen am Atomkraftwerk Neckarwestheim (BaWü), in Günzburg, nahe des AKW Gundremmingen (Bayern) und an der Uranfabrik in Gronau (NRW).