Rolle rückwärts
Eon und RWE beenden ihre Rivalität. Sie wollen den Strommarkt neu aufteilen, um gemeinsam ihre Marktmacht zu behaupten. Der geplante Deal ist ein Aufbäumen der Giganten gegen die Energiewende
Eon und RWE beenden ihre Rivalität. Sie wollen den Strommarkt neu aufteilen, um gemeinsam ihre Marktmacht zu behaupten. Der geplante Deal ist ein Aufbäumen der Giganten gegen die Energiewende
Die große Koalition will das Abschalten der AKW „bis 2022 zielgerichtet vorantreiben“. Doch die beste Gelegenheit dafür droht sie verstreichen zu lassen. Und sonst hat sie atompolitisch nicht viel vor.
Ceaușescus strahlendes Erbe - Der rumänische Diktator Nicolae Ceaușescu hatte ehrgeizige Pläne: 16 Reaktoren sollten das Land mit Strom versorgen, fünf davon gingen in den 1980er-Jahren am Standort Cernavodă in Bau, etwa 160 Kilometer östlich von Bukarest. Ceaușescu wurde 1989 gestürzt und hingerichtet. Das Atom-Projekt in Cernavodă jedoch lebt bis …
Analyse | Das Nationale Begleitgremium (NBG) hat die Aufgabe, Vertrauen in das Standortsuchverfahren für ein tiefengeologisches Atommüll-Lager zu schaffen. Betroffene sollten darauf nicht hereinfallen
Energiesystem-Expertin Sarah Rieseberg über den Umbau des Stromsystems, Versorgungssicherheit in Zeiten fluktuierender erneuerbarer Energien, schädliche und notwendige Kraftwerke und wie man die richtigen finanziert
Mit einem Fehlstart hat das norddeutsche Atomkraftwerk Brokdorf seine neue Saison begonnen. Nach dem Ende der jährlichen Wartung wurde das Kraftwerk entgegen aller Kritik wieder in Betrieb genommen - und gleich wieder abgeschaltet.
Erneut gab es in einem der belgischen Skandal-Reaktoren einen Störfall. Wegen massiver Sicherheitsbedenken und wachsendem Mißtrauen wird die Forderung nach der sofortigen Stilllegung der AKW Doel und Tihange immer lauter. Als Konsequenz ist im Raum Aachen die größte Antiatomkraftbewegung seit den Achtzigerjahren entstanden.
Hartmut Liebermann, 69, kämpft mit der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ seit mehr als 40 Jahren gegen AKW und deren Abfall. Das Zwischenlager konnte er nicht verhindern. Inzwischen jedoch spricht sich sogar der Stadtrat einstimmig gegen weiteren Atommüll aus
Die AKW sollen sofort vom Netz, die Kohleschlote schnellstmöglichst aufhören zu qualmen. Geht das auch parallel? Und woher kommt künftig der Strom, wenn Wind und Sonne einmal keinen liefern?
Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kann bei gleicher Versorgungssicherheit günstiger sein als derzeit geplante Atomkraftwerke in mehreren osteuropäischen Staaten, belegt eine neue Studie, die anlässlich des 32. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe veröffentlich wurde. Die AKW-Projekte müssen gestoppt werden – weder ist das Sicherheitsrisiko tragbar, noch rechnen sie sich.