70 Prozent der neuen Kraftwerkskapazitäten in der EU sind EE-Anlagen 70 Prozent der Kraftwerkskapazitäten, die in der EU im Jahr 2013 neu gebaut wurden, sind Erneuerbare-Energien-Anlagen, zeigen aktuelle Zahlen des europäischen Windenergie-Branchenverbandes EWEA (zur Pressemeldung auf englisch). Der Löwenanteil von 32 Prozent der im letzten Jahr neu installierten 35.000 Megawatt …
Atomausstieg und Kohleausstieg sind keine Konkurrenz – im Gegenteil: Je schneller alle AKW vom Netz sind, umso besser für den Kohleausstieg. Ein Gastkommentar von Gerald Neubauer. Traurig, aber wahr: Seit der Abschaltung von acht AKW nach der Katastrophe von Fukushima boomt in Deutschland die Braunkohle – der dreckigste aller fossilen …
EU hält britische AKW-Beihilfe offenbar für illegal. Wie der Telegraph unter Berufung auf einen Prüfbericht der Kommission berichtet, hält Brüssel die vorgesehene Einspeisevergütung für das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point in der südwestenglischen Grafschaft Somerset für eine mögliche Form der illegalen Beihilfe. Bereits im Dezember hatte die Kommission ein Beihilfeverfahren gegen …
Der Bundesverband Windenergie (BWE) in Bayern fordert von Staatsregierung und CSU die Rückkehr zu einer soliden und berechenbaren Energiewende-Politik. „Der Ausbau einer klimafreundlichen Stromversorgung auf Basis der erneuerbaren Energien ist in Bayern mit dem heutigen Tag beendet“. Mit diesen Worten kommentierte der Vorsitzende des BWE-Bayern Günter Beermann den gestern von …
Atomkraft keine Lösung für Klimaproblem. Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU) hat den Äußerungen von Hans-Werner Sinn vom Ifo-Institut widersprochen (hier im Wall Street Journal), das Klimaproblem lasse sich nur mit Atomkraft lösen. Faulstich ist Professor für Umwelt- und Energietechnik an der TU Clausthal, Leiter des …
Stuttgarter Zeitung: Ausstieg aus Ausstieg kostete Milliarden Der Umstieg vom Geschäft mit zentralen Großkraftwerken auf die erneuerbaren Energien falle den Energieriesen schwer, kommentiert die Stuttgarter Zeitung. Schon aufgrund ihrer Größe falle es den Energieriesen schwer, vom Geschäft mit zentralen Großkraftwerken auf die von dezentralen Strukturen geprägten erneuerbaren Energien umzuschalten. Zudem …
Neues Weißbuch für Klimapolitik Die EU-Kommission hat letzte Woche in einem Weißbuch ihre Klimaziele für 2030 vorgelegt. 40 Prozent CO2-Reduktion – das klingt auf den ersten Blick gut. Doch die Zahl ist eine Trickserei, kritisiert der Atomexperte und Vizechef der Grünen-Fraktion im Europaparlament Claude Turmes, im empfehlenswerten Interview auf klimaretter.info. …
Während Photovoltaik- und Windkraftanlagen die sogenannte EEG-Umlage entrichten müssen, wenn sie Strom aus dem Netz beziehen, sind Braunkohlebagger davon befreit. Diese Subvention beläuft sich für die klimaschädlichen Braunkohle inzwischen auf geschätzte 200 Millionen Euro. Dieses Ungleichgewicht soll sogar noch deutlich ausgeweitet werden. Während Betreiber von regenerativen Anlagen künftig auch Umlagen …
Erstmals seit knapp 60 Jahren gibt es nach Informationen des Handelsblatts (vergleiche Artikel) in Brüssel Überlegungen, den Euratom-Vertrag zu reformieren. Zweck des Abkommens war und ist es, „eine mächtige Kernindustrie“ in Europa zu schaffen, wie es in der Präambel des 1957 geschlossenen Vertrags heisst. In der EU-Kommission wachsen dem Handelsblatt-Artikel …
Als Reaktion auf das heute bekanntgewordene Urteil des BVG zum Atomkraftwerk Biblis (vgl. .ausgestrahlt-Meldung dazu) forderte das Bündnis „Atomausstieg-selber-machen“ (ASM), in dem sich auch .ausgestrahlt engagiert, private Stromverbraucher und Gewerbe auf, zu Ökostromunternehmen zu wechseln: „Es ist ärgerlich, dass die schwarz-gelbe Koalition offenbar mit einer dilettantischen juristischen Absicherung des Atomausstiegs …