Bis März 2017 will die japanische Regierung die Evakuierungsbefehle für viele von der Fukushima-Katastrophe betroffene Gebiete aufheben. 2018 gibt es keine Kompensationszahlungen mehr für die Menschen, die ihre Heimat aufgrund der Katastrophe verlassen mussten. Damit werden vor allem ärmere Menschen gezwungen, in die verstrahlten Gebiete zurückzukehren. Greenpeace warnt vor „nuklearer …
Nach Beginn des Super-GAU von Fukushima mussten alle japanischen Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Milliarden wurden bis heute in Sicherheitsnachrüstungen investiert. Laut Atomaufsicht sind die Vorschriften jetzt „die strengsten der Welt“. Dem widersprechen renommierte Wissenschaftler und warnen vor dem angekündigten Wiederanfahren der AKW: Die Gefahren durch mögliche Erdbeben werden weiterhin nicht ernst …
Im September will die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO) einen Bericht zur Atomkatastrophe von Fukushima vorlegen, der von 180 Experten aus 40 Ländern zusammengestellt wurde. Im Kern gibt er schon jetzt eine Antwort: Japan habe „übermäßiges Vertrauen“ in die Sicherheit ihre Atomanlagen gehabt. Greenpeace spricht von „Irreführung“, der IPPNW berichtet unterdessen …
Es ist erst wenige Tage her, da sprach die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) von „erheblichen Fortschritten“ bei der Folgenbewältigung des Super-GAU im japanischen Fukushima. Die Lage auf dem AKW-Gelände habe sich „verbessert“. Doch nun ist durch ein neues Leck erneut verstrahltes Wasser ins Meer gelangt.
Der Beginn der Atomkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima liegt heute fast vier Jahre zurück. Täglich gibt es Meldungen über die Folgen oder Berichte über Komplikationen bei der Bewältigung des GAU – und immer wieder auch Versuche, diese kleinzureden.
Die Strahlenwerte in Fukushima liegen weit über dem Grenzwert, die Menschen leiden noch immer unter der Katastrophe. Und Japans Regierung plant den Neustart zweier Reaktoren. Der deutsche Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital hat erneut die Region besucht und Messungen durchgeführt.
Indische Aktivisten protestieren in Japan gegen Atomexport Am 25.Juli 2014 hat der indische Anti-Atom-Aktivist und Filmemacher Pradeep Indulkar bei einer Protestaktion vor dem japanische Parlamentsgebäude in Tokio Premier Abe aufgefordert, mit Indien keinen Atomhandelsvertrag abzuschließen. Wie der Blog indien.antiatom.net berichtet, wird der indische Premier Modi die nächsten Monate nach Japan …
Lange ist der letzte Nachrichtenüberblick her, doch nun wieder einen Rückblick über die Meldungen aus Japan aus den letzten Wochen. Am Mittwoch vor einer Woche hat die japanische Atomregulierungsbehörde erstmals einem AKW die nach dem Super-GAU von Fukushima eingeführten Sicherheitsanforderungen bescheinigt (Tagesschau-Beitrag). Das AKW Sendai in der Nähe eines aktiven …
Aktionäre fordern Stilllegung der AKW Nachdem Ende Juni Anteilseigner die Fukushima-Betreiberfirma Tepco auf der Aktionärsversammlung zur dauerhaften Stillegung ihrer Atomkraftwerke aufgefordert hatten, laufen dem Atom-Konzern nun auch noch die Arbeiter weg. Solarbranche statt Strahlen-Risiko Wie die TAZ schreibt, haben seit der Nuklearkatastrophe 2011 in Japan rund 3.000 Beschäftigte Tepco verlassen. …
So nicht, sagte das Bezirksgericht im japansichen Fukui, und verbot dem Betreiber Kansai Electric Power, zwei von vier Reaktoren des Atomkraftwerks Oi in Fukui hochzufahren. 189 Bürgerinnen und Bürger hatten gegen den Plan Einspruch erhoben. Nach Beginn der Fukushima-Katastrophe waren in Japan zunächst alle AKW abgeschaltet worden. Betreiber und Regierung …