77 Prozent sind für Ausstiegsplan. Weiter Probleme mit der Dekontamination des Kühlwassers in Fukushima Laut einem Artikel auf heise.de ist in Japan nach wie vor eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gegen das Wiederanfahren der bislang abgeschalteten 48 Reaktoren. Geplant ist, zuerst die beiden Reaktoren des AKW Sendai des Energiekonzerns Kyushu …
Mehreren Berichten nach sind die Strahlenmesswerte bezüglich Fukushima zu niedrig. Der japanische Publizist Fukumoto Masao wirft dem Betreiber Tepco und der japanischen Politik drei Jahre nach dem Super-GAU eine Irreführung der Öffentlichkeit vor. Die Messungen im Unglücksgebiet seien „manipuliert“, sagte er gegenüber der Tageszeitung Neues Deutschland. Der Journalist Alexander Neureuter, …
Letzte Woche wurde bekannt, dass Japans Regierung erneut einen Vorstoss unternahm, um den Eindruck von Normalität bezüglich dem anhaltenden Super-GAU zu erwecken. Dazu soll die Sperrzone um Fukushima teilweise aufgehoben werden. Die ersten Anwohner aus der direkten Nachbarschaft des havarierten Atomkraftwerks sollen dann in ihre Häuser zurückkehren dürfen – doch …
Wie die ORF berichtet, haben kurz vor dem dritten Jahrestag des Super-GAU von Fukushima in Taiwan insgesamt 80.000 Menschen den Ausstieg des Landes aus der Atomenergie gefordert. Laut Schätzung der Organisatoren kamen bei der Demonstration in der Hauptstadt Taipeh 50.000 Menschen zusammen, während an drei anderen Demonstrationen auf der Insel …
Versteckte Kosten der konventionellen Energien sind höher als die Förderung der Erneuerbaren. Atom und Kohle verursachen Kosten über die Stromrechnung hinaus, die sich für einen durchschnittlichen Haushalt umgerechnet auf rund 360 Euro pro Jahr belaufen. Das geht aus einer Kurzanalyse des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökostromanbieters Greenpeace …
Gouverneursamt in Tokio geht an Atomfan Die Gouverneurswahl in Tokio scheint zu Gunsten des von Regierungschef Shinzo Abe und seiner Liberaldemokratischen Partei (LDP) unterstützten früheren Gesundheitsministers Yoichi Masuzoe ausgegangen zu sein. Der Versuch des früheren japanischen Ministerpräsidenten Morihiro Hosokawa, die Wahlen in der japanischen Hauptstadt zu einem Referendum gegen die …
Nachdem es zuletzt auch Meldungen kritischer Akteure aus Japan gab – etwa eine Klage gegen die Reaktorhersteller oder das 100-Prozent-Erneuerbare-Ziel bis 2040 der Präfektur Fukushima – schlingert die Regierung weiter auf ihrem pro-Atom-Kurs. Dies bestätigt die Haltung aus dem letzten Jahr, verwundert aber angesichts der steigenden Staatskosten für die Bewältigung …
Die japanische Präfektur Fukushima will ihre Energieversorgung bis 2040 komplett auf erneuerbare Energien umstellen und somit energieautark werden, schreibt der Solarserver.com unter Berufung auf den World Future Council (Hamburg) in diesem Beitrag. Anhänger der weltweiten Kampagne „100% Renewable Energy“ begrüßten dies. Damit folgt Fukushima dem Beispiel von 74 Regionen und …
Gegen die Unternehmen Toshiba, General Electric und Hitachi wurde wegen dem Super-GAU in Fukushima Klage eingereicht. 1400 Personen hatten letzte Woche eine Sammelklage auf Schadensersatz eingereicht. Die Klagebegründung sieht auch die Hersteller der Reaktoren in der Mitschuld für die Kernschmelzen. Der Ausgang des Verfahrens dürfte zu einem Grundsatzurteil führen, da …
Während vor allem auch grüne PolitikerInnen öffentlich die Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen diskreditieren, auf das gemeinsame Gesprächsangebot allerdings bislang nicht eingegangen sind (zuletzt Katrin Göring-Eckardt in der Neuen Osnabrücker Zeitung, hier die .ausgestrahlt-Reaktion dazu als Pressemeldung), hat Hessen das Zwischenlager am AKW Biblis zur Aufnahme von hochradioaktivem Atommüll ins Spiel gebracht. …