Nach einem Bericht von ZEIT online von heute hat Japans Ministerpräsident Abe nun internationale Experten um Hilfe bei der Bewältigung des GAU von Fukushima gebeten. Hintergrund sei vor allem das Problem mit radioaktiv belastetem Wasser, das Tepco und die Behörden nicht in den Griff bekämen. „Mein Land braucht Ihr Wissen …
Wie TEPCO und die Behörden das wahre Ausmaß der Katastrophe verschweigen, die Öffentlichkeit täuschen und auf Kosten der Bevölkerung versuchen, den Schaden für die Atomindustrie zu minimieren, zeigt die ZDF-Dokumentation „Die Fukushima-Lüge“ vom März 2013. Die Dokumentation des ZDF-Korrespondent Johannes Hano ist für die International Emmy Awards nominiert worden. Die …
Als ob nichts gewesen wäre: Tepco, der japanische Energiekonzern, der die Verantwortung für die immer noch andauernde Atomkatastrophe in Fukushima trägt, will ein anderes Atomkraftwerk nun wieder hochfahren. Wie der Konzern mitteilte, habe er bei den japanischen Behörde beantragt, zwei der sieben Reaktoren des AKW Kashiwazaki Kariwa in der Präfektur …
Ein Bündnis internationaler Umweltorganisationen und japanischer Anti-Atom-Gruppierungen macht mit einer internationalen Petition gegen das Wiederanfahren der japanischen Atomreaktoren und die Verseuchung der Umwelt durch die Fukushima-Meiler aufmerksam. Die Petition auf englisch kann hier unterzeichnet werden, im nachfolgenden der Text: Urgent international petition calling for immediate action on the uncontrolled radioactive …
Heute letzter in Betrieb befindlicher Reaktor heruntergefahren. Fukushima nicht unter Kontrolle: Tunnel voll radioaktivem Wasser, Dampf über AKW. Heute soll der letzte in Betrieb befindliche Atomreaktor in Japan für Wartungsarbeiten heruntergefahren werden. Das Atomkraftwerk Oi im Westen des Landes seit Juli 2012 wieder am Netz – in den kommenden Monaten …
Noch im September will Japan seine einzigen zwei zurzeit laufenden Atomreaktoren abschalten. Wie Kansai Electric Power, der Betreiber des Atomreaktors Oi in der Präfektur Fukui, mitteilte, sollte am gestrigen Montag mit dem Herunterfahren des ersten Reaktors begonnen werden. Der zweite soll zur Monatsmitte folgen. Grund seien fällige Sicherheitskontrollen, so das …
Das neu bekannt gegebene Leck bestätigt die wiederholt geäußerte Kritik. Nichts ist unter Kontrolle bei den havarierten Atomreaktoren. Dass jetzt sogar die japanische Regierung das Leck zu „ernstem Störfall“ erklärt hat – immerhin Stufe drei der bis sieben gehenden internationalen Skala für Atomunfälle, bei der die Unfälle i.d.R. unterbewertet werden …
Laut dem Schweizer Nuklearforum haben Mitte Juli vier japanische AKW-Betreiber bei der japanischen Nuclear Regulation Authority (NRA) Anträge zur Betriebsfreigabe für insgesamt zwölf Reaktoreinheiten eingereicht. Zuvor waren die neuen Sicherheitsrichtlinien bekanntgegeben worden. Die Antragsteller sind Kansai Electric Power Co. für die AKW Takahama-3 und -4 sowie Ohi-3 und -4, die …
Das Grundwasser rund um das Atomkraftwerk Fukushima ist so stark wie nie mit radioaktivem Cäsium verseucht. Wie der Berliner Tagesspiegel unter Berufung auf den Betreiber Tepco berichtete, erhöhten sich die gemessenen Werte für Cäsium-134 und Cäsium-137 ohne zunächst erkennbaren Grund innerhalb von drei Tagen um das 90-Fache und erreichten damit …
Es klingt nach Realsatire. Die Japanische Atomaufsicht möchte die Atomreaktoren wieder anfahren. Aber nur in allgemeinem Einvernehmen (etliche Kommunen und die Bevölkerung sind dagegen). Und verspricht maximale Sicherheitsstandards. Oder nahezu Maximale. Mehr als zwei Jahre nach dem GAU in den Reaktoren der AKW Fukushima verkündet die japanische Atomaufsicht: Ab Montag …