Zwangspause für das AKW Grohnde
Das zur Zeit für die jährliche Wartung abgeschaltete Atomkraftwerk Grohnde wird länger vom Netz bleiben als vom Betreiber geplant. Es haben sich mehrere Pannen ereignet.
Das zur Zeit für die jährliche Wartung abgeschaltete Atomkraftwerk Grohnde wird länger vom Netz bleiben als vom Betreiber geplant. Es haben sich mehrere Pannen ereignet.
Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat dem Betreiber des AKW Philippsburg-2 untersagt, das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Bei Prüfungen im Rahmen der Revision waren „Unregelmäßigkeit“ entdeckt worden: Tests seien zwar protokolliert, hätte aber gar nicht stattgefunden.
Im französischen Atomkraftwerk Paluel in der Normandie hat sich ein schwerer Unfall ereignet: Bei Wartungsarbeiten in dem abgeschalteten Reaktor stürzte ein Dampferzeuger um und sorgte für „erhebliche Beschädigungen“.
Vor fast 30 Jahren ist ein Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine explodiert. Eine radioaktive Wolke zog über große Teile Europas und hinterliess Strahlung, die bis heute nachweisbar ist. Und obwohl sich die Katastrophe in über 1.000 km Entfernung ereignete, hat sie Deutschland bis heute mehrere hundert Millionen …
Gregory Jaczko, ehemaliger Chef der US-Atomaufsicht, über AKW-Unfälle, die Grenzen der Atomaufsicht und das große Missverständnis beim Wort „Sicherheit“
Am 11. März wurde ein Leck im Primär-Kühlkreislauf des Atomkraftwerks Kakrapar-1 (KAPS) im indischen Bundesstaat Gujarat gemeldet. Das Ausmaß des Versagens des Kühlsystems sei „signifikant“, so der Vorsitzende der Regulierungsbehörde für Atomenergie (AERB).
Vor dem Bundesverfassungsgericht betont die Bundesregierung das ureigene Recht des Gesetzgebers, das Atom-Risiko zu bewerten und AKW gegebenenfalls stillzulegen
Das Grundwasser in der Nähe des amerikanischen Atomkraftwerks Indian Point ist verseucht: Die Werte für Tritium lägen um das 650-fache über dem Normalwert, erklärte der Gouverneur des US-Bundesstaat New York. Doch es braucht kein Leck. Schon im „Normalbetrieb“ geben alle AKW Tritium an die Umwelt ab.
Im niedersächsischen Atomkraftwerk Grohnde hat sich ein weiterer Zwischenfall ereignet. Unterdessen haben AnwohnerInnen des Kraftwerks Klage eingereicht: Wegen „schwerwiegender Sicherheitsmängel“ müsse Eon die Betriebsgenehmigung entzogen werden.
Menschen können versagen: Ein Beschäftigter des baden-württembergischen Atomkraftwerks Neckarwestheim-2 hat durch das „versehentliche Öffnen“ eines Schalters für mehrere Notmaßnahmen und eine Leistungsdrosselung des Reaktors gesorgt.